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«Da habe ich alles, was Serbisch war, verteufelt.»

Wie gesellschaftliche Diskurse die natio-ethno-kulturellen Zugehörigkeiten von ethnischen Serbinnen und Serben in der Deutschschweiz beeinflussen

Lang, Peter Bern,
Buch
94,50 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Diese Arbeit konzentriert sich auf den Einfluss, den öffentliche Diskurse auf die Lebensgeschichte von Betroffenen, in diesem Fall serbischen MigrantInnen in der Schweiz, ausüben. Anhand von fünf Fallanalysen untersucht die Autorin, wie die Befragten mit den vorherrschenden Fremdbildern über Menschen mit serbischem Migrationshintergrund umgehen.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: «Da habe ich alles, was Serbisch war, verteufelt.»
Autoren/Herausgeber: Kathrin Pavic
Aus der Reihe: Social Strategies
Ausgabe: 1. Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783034316125

Seitenzahl: 421
Format: 22,5 x 15 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 590 g
Sprache: Deutsch

Kathrin Pavic studierte Geschichte, Englische Literatur und Soziologie an der Universität Basel. Im Juni 2014 promovierte sie an der Universität Basel im Fach Soziologie. Während ihres Promotionsstudiums war sie in der
Privatwirtschaft tätig und absolvierte einen NDS in Konfliktforschung. Ihre Schwerpunkte liegen in der
Migrations- und Ungleichheitsforschung sowie der südosteuropäischen Geschichte.

In den letzten zwei Jahrzehnten wurde in der (Deutsch)Schweizer Öffentlichkeit viel über Zuwanderinnen und Zuwanderer aus dem postjugoslawischen Raum – im speziellen aus Serbien – diskutiert. So war in den Medien, der Politik und an den Stammtischen die Rede von aggressiven und kriminellen «Jugos», «Balkanrasern» und serbischen Kriegsverbrechern. Anhand von fünf biographischen Einzelfallanalysen geht die Autorin der Frage nach, wie Menschen mit serbischem Migrationshintergrund mit den vorherrschenden gesellschaftlichen Diskursen über ethnische Serbinnen und Serben in ihrer Lebensgeschichte umgehen und welche Auswirkungen diese auf ihr Zugehörigkeitsgefühl zum Herkunfts- und zum Aufnahmeland haben. Hierbei stellen nicht nur der
Zusammenhang von Diskurs und Biographie einen wichtigen Aspekt dar, sondern auch die transnationalen Bezüge der Befragten. Neben den fünf Einzelfallanalysen, die auf narrativen Interviews beruhen, bildet die Aufarbeitung des sich wandelnden Diskurses über ImmigrantInnen aus dem (post)jugoslawischen Raum seit den 1960er Jahren das Kernstück dieser Arbeit. Zudem wird auf weiterführende Fragestellungen und auf die damit einhergehenden integrationspolitischen Implikationen hingewiesen.

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