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'Du, von dem ich lebe!'

Briefe an Paul Heyse

Wallstein,
Buch
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Kurzbeschreibung

Die Briefe eines jüdischen Forschers, der in Wissenschaft und Freundschaft gängige Konventionen durchbricht

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: 'Du, von dem ich lebe!'
Autoren/Herausgeber: Jacob Bernays, William M Calder, Timo Günther (Hrsg.)

ISBN/EAN: 9783835307438

Seitenzahl: 325
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Die Briefpartner
Jacob Bernays (1824-1881) war klassischer Philologe, ab 1853 Dozent am jüdisch-theologischen Seminar in Breslau (Fraenkelsche Stiftung), ab 1866 Direktor der Universitätsbibliothek in Bonn.
Paul Heyse (1830-1914) war Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger (1910). Sein Werk umfasst zahlreiche Novellen, Romane und Gedichte und wurde zu seinen Lebzeiten viel gelesen.
Die Herausgeber
William M. Calder III, geb. 1932, studierte Klassische Philologie an der Harvard University und der University of Chicago, Professor an der Columbia University, an der University of Colorado und (seit 1988) an der University of Illinois.
Timo Günther, geb. 1967, studierte Klassische Philologie und Philosophie in Göttingen, Bologna und Berlin; zur Zeit leitet er ein Projekt zu Transformationen des Dionysos in der Moderne am Sonderforschungsbereich 'Transformationen der Antike' (Berlin).

Die Briefe des strenggläubigen Juden und herausragenden Altphilologen Jacob Bernays, der in einem protestantischen Umfeld seinen Platz behauptete, an den Schriftsteller Paul Heyse sind das ergreifende Zeugnis einer Freundschaft: Voll Witz, Ironie und zärtlicher Hingabe, durchbrochen von Momenten der Resignation, spiegeln Bernays’ Briefe nicht nur seine intensive Beziehung zu dem späteren Literaturnobelpreisträger, sondern u.a. auch die Freundschaft zu dem Historiker Theodor Mommsen wider.
Die Briefe, entstanden zwischen 1849 und 1878, vermitteln Einblicke in zentrale Themen von Bernays’ Forschungen, wie etwa in die Arbeit am Buch zur Katharsis bei Aristoteles, das sowohl für Nietzsche als auch für Freud und Breuer wichtig wurde, sowie in seine umfangreiche Beschäftigung mit der Weltliteratur.
Sie lassen den Leser teilhaben am Denken eines der unbestechlichsten Köpfe der Epoche, dessen genaues Urteil das politische Geschehen der Zeit treffend analysiert. Damit bieten sie ein 'exemplarisches Stück Bildungsgeschichte in kaum mehr erreichbarem weltliterarischem Horizont' (Bernhard Böschenstein).

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