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„Emil und die Detektive“ von Erich Kästner. Zwischen Realität und Roman

Bildungshistorische Fragen zur Weimarer Republik

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Weltkrieg war zu Ende und das Deutsche Kaiserreich war geschlagen. Revolutionen bestimmten das Bild.

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Hauptbeschreibung

Titel: „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner. Zwischen Realität und Roman
Autoren/Herausgeber: Tobias Engfer
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656460879

Seitenzahl: 22
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Weltkrieg war zu Ende und das Deutsche Kaiserreich war geschlagen. Revolutionen bestimmten das Bild Ende 1918 in Deutschland. Der Kampf musste entscheiden, wie es weitergeht. Am Ende standen die Wahlen zu einer Verfassungsgebenden Nationalversammlung. Die Weimarer Republik nahm ihre Arbeit auf. Der Versailler Frieden wurde geschlossen und das deutsche Volk fühlte sich einer Schmach ausgesetzt. Die junge Republik hatte von Anfang an mit vielen Problemen zu kämpfen. Die Reparationszahlungen lasteten schwer und die Ausgaben für die Sozialpolitik ebenso. Die Inflation galoppierte voran und die Währung zerfiel Stück für Stück. Deflatorische Maßnahmen waren zu zaghaft. Erst eine Währungsreform und der Dawes-Plan der Amerikaner konnten Abhilfe schaffen und die Finanzlage von Deutschland wieder stabilisieren. In der Folge erholte sich die Wirtschaft und die Leute konnten sich wieder etwas leisten. Die prosperierende Zeit der 20er Jahre (1924-1929) setze ein, auch gerne ‚Die goldenen Zwanziger‘ genannt (vgl. Wehler, 2008, S. 174ff, 241ff, 244f, 250f, 252ff).
In dieser Zeit setzt das Buch von Erich Kästner ‚Emil und die Detektive‘ an. Genauer im Sommer 1929.
„Emil darf zum ersten Mal allein nach Berlin fahren. Im Zug wird ihm sein ganzes Geld gestohlen. Kaum ist Emil am Bahnhof ausgestiegen, heftet er sich dem Dieb an die Fersen. Zum Glück bekommt er bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs, die Emil in einer aufregenden Verfolgungsjagd quer durch die große Stadt helfen, den Dieb zur Strecke zu bringen“ (Kästner, 2012, Buchrückseite).
Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit drei Fragen, die anhand des Buches bearbeitet werden sollen: Welches Familienideal herrscht vor? Wie erleben die Kinder Berlin? Wie wird mit Geld umgegangen? Auf diese Weise sollen 3 wichtige Aspekte betrachtet werden, die in der damaligen Zeit einen entscheidenden Einfluss auf die Vergesellschaftung und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder hatten.
Bezüglich des Familienideals sollen die unterschiedlichen Konstrukte herausgearbeitet werden, die Kästner vorstellt und in denen sich seine Charaktere bewegen. Wie sah die Realität zu diesem Zeitpunkt aus und wie wird dieser Aspekt im Buch umgesetzt? Gibt es Verbindungen zwischen dem Roman und der Wirklichkeit oder beschreibt Kästner ein divergierendes Modell, das in einem Spannungsverhältnis zur Realität steht?

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