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"Fuerza de la sangre" von Miguel de Cervantes Saavedra unter dem Aspekt der Ehrthematik

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Cervantes und seine Zeit, Sprache: Deutsch

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Hauptbeschreibung

Titel: "Fuerza de la sangre" von Miguel de Cervantes Saavedra unter dem Aspekt der Ehrthematik
Autoren/Herausgeber: Diana Ingeborg Klein
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640627943

Seitenzahl: 14
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Angesichts der Popularität des spanischen Schriftstellers Miguel Saavedra de Cervantes, dessen Werke bis heute international gelesen werden, zählen seine Erzählungen und Abenteuer mittlerweile zum kulturellen Allgemeinwissen. Als bekanntestes unter ihnen gilt wohl der Ritterroman des Don Quijote de la Mancha. Doch nicht nur seine Romane aus der kulturell schöpferischen Epoche des Siglo de Oros (Goldenes Zeitalter) waren von großem Triumph gekrönt, sondern auch seine Kurzerzählungen. Ebenso erfuhr nämlich die Gattung der exemplarischen Novellen (Novelas ejemplares) unter ihm einen neuen Höhepunkt und beeinflusste viele spätere Autoren bei ihrem Schreiben. Eine dieser zwölf Novellen stellt das hier in den Mittelpunkt gerückte Stück La fuerza la sangre dar. Sicherlich finden sich in jenem neunzehnseitigen Stück mehrere interessante Thematiken, doch scheint mir das Eintauchen in die zeitgenössischen Ansichten der damaligen Gesellschaft dabei von besonders hohem Erkenntniswert zu sein. Jeder Verfasser ist
und bleibt ein Kind seiner Zeit. Dieser Hintergrund muss stets bei der Anschauung der sozialen Werte berücksichtigt werden. Ich habe mich für die Analyse der Ehrkonzeption entschieden, da sie im Siglo de Oro von hohem Stellenwert war. Sie konnte im alltäglichen Leben mit der Ehe zweier Menschen eng verbunden sein, da sowohl der Verlust als auch die Wiederherstellung des Ehrkodex aus einer nicht zulässigen Ehe resultieren, beziehungsweise durch sie wiederhergestellt werden konnte.
Wie also präsentierte Cervantes in seinem Stück die Bedingungen für den Eingang in den Bund der Ehe und welche Ansichten vertrat er persönlich auf diesem Gebiet? Lassen sich hierbei Schlussfolgerungen vom Leben des Autors selbst auf die Aussage der
Novelle ziehen? Ob Cervantes die honra nun den zeitgenössischen Vorstellungen affirmativ entsprechend verarbeitete, oder die damalige Auffassung vielmehr anhand seiner Novelle zu
kritisieren suchte, soll dabei erläutert werden.

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