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"Mein Haus an der Oder"

Erinnerungen polnischer Neusiedler in Westpolen nach 1945

von
Buch
36,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Wer waren die Menschen, die in den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach 1945 angesiedelt wurden? Sind sie freiwillig gekommen? Wie lange dauerte es, bis der neue Wohnort zu einem Zuhause wurde?
Die in diesem Band gesammelten Berichte von Zeitzeugen schildern den Alltag der Nachkriegszeit im Oderraum. Zehn Jahre nach Kriegsende aufgeschrieben, wurden die Texte im sozialistischen Polen aufgrund ihres kritischen Tons nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Sie geben aus der Perspektive eines Lehrers, eines Bürgermeisters, einer Verwaltungsbeamtin, eines Bauern und anderer Einblick in berührende menschliche Schicksale. Nach der oft traumatischen Erfahrung des Krieges und der erzwungenen Migration wurden die Neubürger mit dem deutschen Erbe an ihrem neuen Wohnort konfrontiert. Die Aneignung des fremden Kulturraums erwies sich als eine komplexe und langwierige Aufgabe. Die packend authentischen Zeitzeugenberichte werden von zahlreichen Fotografien und Erläuterungen begleitet, in denen über den politisch-kulturellen Hintergrund, Probleme der Erinnerungskultur sowie die Umstände der Entstehung dieser einzigartigen Egodokumente berichtet wird.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: "Mein Haus an der Oder"
Autoren/Herausgeber: Beata Halicka (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Aufl. 2014

ISBN/EAN: 9783506776945

Seitenzahl: 344
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 696 g
Sprache: Deutsch

Beata Halicka, Dr., Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut der Adam-Mickiewicz Universität in Posen mit Sitz am Collegium Polonicum in Slubice.

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