Erweiterte
Suche ›

«Nach Schottland also!»

Schottlandwahrnehmungen und Deutungen deutscher Reisender zwischen Romantik und Sachlichkeit von 1800-1870

Buch
69,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Studie ist eine perzeptionschronologische Aufarbeitung deutscher Reiseberichte nach Schottland. Sie arbeitet interdisziplinär vier typische Wahrnehmungsepochen für das 19. Jahrhundert heraus. Die Basis bildet die Geschichtsphilosophie Johann Gottfried Herders. Die Wahrnehmung des Fremden aus der Sicht des Eigenen ist von besonderer Bedeutung.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: «Nach Schottland also!»
Autoren/Herausgeber: Thomas Zabel
Aus der Reihe: Quellen und Forschungen zur Europäischen Kulturgeschichte
Ausgabe: 1. Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783631641965

Seitenzahl: 445
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 680 g
Sprache: Deutsch

Tobias Zabel, Studium der Germanistischen Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft, Europäischen Ethnologie, Kulturgeschichte und Soziologie an der Universität Jena von 2001 bis 2009. 2013 Promotion in Europäischer Kulturgeschichte.

Die Studie geht einem bisher kaum behandelten Aspekt der Romantik nach, der Scotophilie. Es handelt sich dabei um eine perzeptions- und mentalitätsgeschichtliche Entwicklung Schottlands und Deutschlands. Ziel der Studie ist die Rekonstruktion der Wirklichkeitsauffassung deutscher Reisender anhand ihrer publizierten Erfahrungsberichte, nicht die Wirklichkeit selbst. Aufgrund der Vielschichtigkeit einer kulturwissenschaftlichen Untersuchung ist die Methode interdisziplinär und synthetisch ausgelegt, um den zeitgeistbedingten Deutungskontext philosophisch und kulturhistorisch zu fassen. Die Wahrnehmung des Fremden aus der Sicht des Eigenen ist dabei von besonderer Bedeutung. Sie prägt letztlich ein klischeehaftes und verklärtes Bild von Schottland, das bis in unsere Tage bestand hat.

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht