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"Schachnovelle" von Stefan Zweig - Eine Sach- und didaktische Analyse

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erzähler der Geschichte (sein Name wird dem Leser während der ganzen Erzählung
unbekannt bleiben) begibt sich auf eine Schiffsreise und begegnet dort dem
Schachweltmeister.

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Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: "Schachnovelle" von Stefan Zweig - Eine Sach- und didaktische Analyse
Autoren/Herausgeber: Tina Hellwig
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656286165

Seitenzahl: 8
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erzähler der Geschichte (sein Name wird dem Leser während der ganzen Erzählung
unbekannt bleiben) begibt sich auf eine Schiffsreise und begegnet dort dem
Schachweltmeister Mirko Czentovic und Dr. B. Während Ersterer sich durch seinen Mangel
an Intelligenz auszeichnet ist der Andere kultiviert und äußerst gebildet. Jedoch wurde er
jahrelang von den Nationalsozialisten in Isolationshaft gehalten, da er als Besitzer einer
Anwaltskanzlei, versuchte Kircheneigentum vor ihnen zu verstecken. Nach einigen Monaten
Gefangenschaft gelingt es i1un, einen Wärter ein Schachbuch zu klauen, dessen abgebildete
Partien er von nun an in Gedanken nachspielt. Als er am Schluss schließlich das Paradox
versucht, gegen sich selbst zu spielen, wird er wahnsinnig.
Die Schachpartie zwischen Mirko Czentovic und Dr. B. bilden schließlich das Finale der
Novelle. Tatsächlich muss der Weltmeister nach der ersten Partie seine Niederlage gegen den
Amateur Dr. B. eingestehen. Als sich sein Mitspieler schließlich jedoch wider besseren
Wissens auf eine weitere Partie einlässt, bricht dessen "Schachfieber" erneut aus. Er wird
ungeduldig und aggressiv und verliert letztendlich durch seine Manie das Spiel.
Deutlich wird durch den Umfang der Novelle von etwa 50 Seiten, dass die Erzählzeit
deutlich kürzer ist, als die erzählte Zeit, da Stefan Zweig das Geschehen stark gerafft hat.
Außerdem ist sie durchgehend in der Vergangenheitsform geschrieben und behandelt einen
Zeitraum von wenigen Tagen.
Viel entscheidender für die Novelle als die Zeit der Schiffsreise sind jedoch die zwei
Rahmenhandlungen, die in Form von externen Analepsen in das Geschehen eingebettet sind.
Die Erste behandelt den bisherigen Lebensweg von Mirko Czentovic und wird von dem
Erzähler wiedergegeben. In der zweiten Binnenhandlung erläutert Dr. B. selbst seinen
einschneidenden Lebensabschnitt in Isolationshaft. Die beiden Rückblenden bilden so die
Grundlagen für das weitere Geschehen, da sie den Lesern näher in die Psyche der beiden
Personen einfuhren und dadurch ihr weiters Verhalten an Board erklären.

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