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... dass die Macht an sich böse ist

Eine Aktualisierung von Jacob Burckhardt

VSA,
Buch
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Kurzbeschreibung

Eine gelungene Synthese von gesellschaftstheoretischer, geschichtsphilosophischer und politisch-theologischer Interpretation der Gegenwartskonstellation der USA und Europas.

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Autor
Hauptbeschreibung

Titel: ... dass die Macht an sich böse ist
Autoren/Herausgeber: Edelbert Richter
Weitere Mitwirkende: Jacob Burckhardt
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783899651577

Seitenzahl: 96
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Edelbert Richter, Dr., Bundestagsabgeordneter der SPD aus Weimar (Okt./Dez. 1990 und 1994 bis 2002), Mitglied der Grundwertekommission und des Vorstandes des Forums Ostdeutschland der SPD, Initiator der Arbeitsgruppe "Perspektiven für Ostdeutschland" und der Initiative "Thierse hat Recht", Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages "Globalisierung der Weltwirtschaft".

Der im Buchtitel aufgegriffene Satz des Kulturhistorikers Jacob Burckhardt (1818-1897) ist sehr bekannt und wird gern zitiert. Er scheint aber aus dem Kontext seines Werkes heraus, seiner Zeit und des philosophischen Nachdenkens über Macht noch nicht sorgfältig interpretiert worden zu sein. Teil A der Untersuchung von Edelbert Richter ist ein erster Versuch dazu.
Natürlich steht hinter seiner Beschäftigung mit Burckhardt ein gegenwärtiges Interesse, sogar ein sehr bedrängendes. Teil B stellt daher das sicher gewagte Unternehmen dar, Burckhardts Satz auf die Gegenwart anzuwenden, die politisch im Zeichen der Vorherrschaft einer Macht steht. Gewagt ist das deshalb, weil der Abstand zwischen damals und heute so groß ist, dass man das Wesentliche der Gegenwart womöglich gerade verpasst, wenn man sich an Burckhardt orientiert. Erstaunlicherweise stellt sich jedoch heraus, dass die Theorie, die hinter seiner Aussage steht, Punkt für Punkt auf die heutige Situation übertragen werden kann.
Dass aber die Anwendung gerade der pessimistischen Züge seines Machtverständnisses auf die USA so weitreichend gelingt, liegt an der restaurativen Machtpolitik, die diese heute betreiben: Weil die USA hinter die Fragestellung, die über Burckhardt hinausgeht, zurückgefallen sind, bestätigen sie ihn. So ergänzen sich die theoretische, defensive, feinsinnige Weltverneinung von einst und die praktische, offensive, brutale Weltverneinung von heute mehr, als sie sich widersprechen.

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