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Alemania es diferente? Analyse der zentralen deutschen Kulturstandards aus Sicht spanischer Studierender in Deutschland

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität Regensburg (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Deutsch-Spanische Studien, Sprache: Deutsch, Abstract: „Spain is different!“ – so lautet der berühmte Werbeslogan, welcher die Singularität der spanischen Kultur zum.

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Hauptbeschreibung

Titel: Alemania es diferente? Analyse der zentralen deutschen Kulturstandards aus Sicht spanischer Studierender in Deutschland
Autoren/Herausgeber: Lars Oehler
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656500742

Seitenzahl: 74
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität Regensburg (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Deutsch-Spanische Studien, Sprache: Deutsch, Abstract: „Spain is different!“ – so lautet der berühmte Werbeslogan, welcher die Singularität der spanischen Kultur zum Ausdruck bringen soll. Ursprünglich stammt er von Manuel Fraga, Spaniens ehemaligem Tourismus- und Informationsminister, welcher Spanien in den 60er Jahren mit diesem Siegel versehen und als Tourismusdestination interessant gemacht hat. Heute gehört der Slogan fest zum spanischen Kollektivbewusstsein und wird immer wieder in Politik und Werbung zitiert.
In Zeiten der Euro-Krise gewinnt der Ausdruck indessen an völlig neuer Bedeutung: Mit 51,8 Prozent weist Spanien derzeit Europas höchste Jugendarbeitslosigkeit auf. Vor diesem Hintergrund sehen sich viele junge spanische Akademiker gezwungen, über Spaniens Grenzen hin-weg nach Arbeitsplätzen zu suchen. Angesichts der volkswirtschaftlichen Leistungskraft bei gleichzeitigem Fachkräftemangel gewinnt Deutschland als Studien- und Arbeitsstandort dabei zunehmend an Attraktivität. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Statistiken des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) wieder: Spanische Studierende bilden mit über 3.300 Studierenden noch vor Frankreich (3.250) und Polen (2.120) die derzeit größte Ländergruppe an deutschen Hochschulen. Zugleich ist ein enormer Anstieg der Nachfrage nach Deutschkursen in Spanien zu verzeichnen: Mit 35 Prozent Anstieg von 2010 bis 2011 stellt Spanien das Land mit der weltweit höchsten Zunahme an Sprachkursteilnehmern des Goethe-Instituts dar. Folglich kann konstatiert werden, dass die Anzahl der in Deutschland lebenden Spanier in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und angesichts der negativen Wirtschaftsprognosen voraussichtlich weiterhin expandieren wird. Interkulturelle Begegnungen mit Spaniern, ob an der Universität oder am Arbeitsplatz, beschränken sich damit längst nicht mehr nur auf touristische Erfahrungen. Sie gehören zum Alltag vieler Deutscher.
Besonders im Zeitalter der Globalisierung und der damit einhergehenden Intensivierung internationaler Zusammenarbeit gewinnen unterdessen interkulturelle Kompetenzen rapide an Bedeutung. Neben fachlichen und sprachlichen Qualifikationen gehören sie fraglos zu den beruflichen Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts. An vielen deutschen Universitäten wird dieser Thematik jedoch noch immer unzureichend Beachtung geschenkt, was sich beispielsweise in der mangelhaften Integration vieler ausländischer Studierender –insbesondere der Erasmus-Studenten– widerspiegelt.[.]

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