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Amnesty International in der DDR

Der Einsatz für Menschenrechte im Visier der Stasi

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Kurzbeschreibung

Erstmals werden Vorgehensweise, Aktionen und Ergebnisse der Arbeit von Amnesty International in der DDR von 1961 bis 1989 detailliert untersucht und dargestellt, Möglichkeiten und Grenzen, Erfolge und Grenzen aufgezeigt.

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Hauptbeschreibung

Titel: Amnesty International in der DDR
Autoren/Herausgeber: Anja Mihr
Ausgabe: 1. Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783861532637

Seitenzahl: 336
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 443 g
Sprache: Deutsch

Anja Mihr: Jahrgang 1969, Politikwissenschaftlerin und Associate Professor am Institut für Menschenrechte (SIM) der Universität Utrecht, Niederlande. Sie arbeitet zu Aufarbeitungs-, Versöhnungs- und Demokratisierungsprozessen in Europa. 2001 promovierte sie an der Freien Universität Berlin zum Thema „Amnesty International in der DDR“ und arbeitete danach u.a. für das Deutsche Institut für Menschenrechte und am UNESCO-Lehrstuhl für Menschenrechte der Universität Magdeburg sowie als Forschungsdirektorin an der Humboldt Universität zu Berlin. Von 2006-2008 war sie Direktorin für das Europäischen Masterprogramm für Menschenrechte und Demokratisierung (E.MA) am European Inter-University Center for Human Rights and Democratization (EIUC) in Venedig, Italien. Mihr hielt u.a. Gastprofessuren an der Beida Universität in Peking in China, an der Columbia University in New York in den USA, an der Abo Akademi in Finland, an der Staatlichen Universität Eriwan in Armenien und der Universität des Baskenlandes in Spanien. Von 2002-2006 war Mihr im Vorstand von Amnesty International Deutschland und davon zwei Jahre Vorsitzende des Vereins. Kontakt: www.anjamihr.com

Die 1961 gegründete Menschrechtsorganisation Amnesty International ist angetreten, politisch Verfolgten überall auf der Welt zu helfen. Seit Mitte der 70er Jahre, nach der Mitgliedschaft der DDR in der UNO und der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte von Helsinki, forderte Amnesty verstärkt auch bei der DDR die Menschenrechte speziell für Inhaftierte ein. Eine Kontaktaufnahme mit politisch Verfolgten, DDR-Bürgern, die wegen ihres Ausreisewunsches in die Fänge der Justiz und der Stasi geraten waren oder sich in Oppositionsgruppen organisiert hatten, war jedoch höchst schwierig und erforderte viel Fingerspitzengefühl, um dem Machtapparat keine Handhabe zu bieten und die Situation der Betroffenen womöglich noch zu verschlechtern. Erstmals werden Vorgehensweise, Aktionen und Ergebnisse der Arbeit von Amnesty International in der DDR von 1961 bis 1989 detailliert untersucht und dargestellt, Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, Erfolge und Misserfolge benannt. Die Autorin hat dafür umfangreiches Archivmaterial gesichtet und zum Beispiel mit zahlreichen Akteuren der Menschenrechtsorganisation sowie ehemaligen politischen DDR-Häftlingen gesprochen.

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