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Angst

Naturgeschichte eines psychobiologischen Phänomens

Buch
39,90 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Angst kennt jedes Lebewesen in bestimmten Situationen. Ausgehend vom Tierreich wird das Phänomen Angst erstmals aus verhaltensbiologischer Sicht und vor dem Hintergrund der Evolution untersucht. Dabei wird nicht nur die Psychologie, Philosophie und Medizin einbezogen, sondern auch der neurobiologische, ökologische und soziale Kontext beleuchtet. Die für Wissenschaftler und Laien gleichermaßen interessante Darstellung schlägt auf dem Wege der Psychobiologie schließlich die Brücke zum Menschen. Eine faszinierende Naturgeschichte der Angst, dargeboten auf dem aktuellen Forschungsstand!

Details
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Angst
Autoren/Herausgeber: Günter Tembrock

ISBN/EAN: 9783534140961

Seitenzahl: 215
Format: 22 x 14,5 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 424 g
Sprache: Deutsch

Günter Tembrock, geb. 1918. Promotion 1941, Gründung einer verhaltensbiologischen Arbeitsgruppe 1948, Habilitation 1955, seit 1961 Professor an der Humboldt-Universität Berlin, seit 1969 Lehrstuhlinhaber, seit 1965 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Ehrenmitglied in drei wissenschaftlichen Gesellschaften, Vorsitzender der Gesellschaft für Wissenschaft und Philosophie und des Fördervereins für Humanontogenetik. Zahlreiche Publikationen.

Angst ist ein Phänomen, das nicht nur beim Menschen vorkommt. Aber wann kann man im Tierreich von Angst sprechen? Bei welchen Organisationsformen tritt sie erstmalig auf und warum gibt es sie überhaupt? In diesem Buch betrachtet Tembrock Angst aus verhaltensbiologischer Perspektive. Dabei berücksichtigt er nicht nur die Evolution, soziale und ökologische Aspekte, sondern auch Erkenntnisse verschiedener Wissenschaftsdisziplinen wie der Philosophie und der Medizin. Im Zusammenhang mit der aktuellen Hirnforschung stellt er neue Resultate bei Säugetieren und hier insbesondere beim Menschen vor. Dazu gehören Forschungen auf dem Gebiet der Neurophysiologie, die Bedeutung von Neurosekreten und Hormonen sowie der ›Stress‹-Phänomene. In den letzten Jahren erkannte man, dass der Mandelkern (Amygdala) für das Auftreten von Angst und für die Frage nach der Bedeutung der Angst eine große Rolle spielt. Doch um das Phänomen Angst verstehen zu können, muss auch nach dem Bewusstsein gefragt werden. Damit verbunden sind Begriffe wie Selbstorganisation, Information, Bindung und Lernen. Detailliert erörtert der Autor Angst und ihre Entstehung im Tierreich, vor allem bei höheren Wirbeltieren, um dadurch die verschiedenen Ängste beim Menschen besser deuten zu können.

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