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Apuleius und die Räuber

Ein Beitrag zur historischen Kriminalitätsforschung

Buch
83,00 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Der lateinische Autor Apuleius von Madauros (ca. 125–170 n. Chr.) hat in seinem Roman, den Metamorphosen, die ausführlichsten Räuberdarstellungen der lateinischen Literatur hinterlassen. Bis heute ist die Frage nach ihrer Authentizität ungeklärt. Sie kann nur beantwortet werden, indem dem fiktionalen Räuberbild des Apuleius ein sozialhistorisch zuverlässiges Bild der antiken Räuber gegenübergestellt wird.
Das Heranziehen der Soziologie des abweichenden Verhaltens deckt grundlegende Strukturen der Kriminalität im Imperium Romanum auf; die Berücksichtigung von Fragestellungen der historischen Kriminalitätsforschung der Frühen Neuzeit rückt die römische Gesellschaft in den Kontext vormoderner Agrargesellschaften und entwirft ein umfassendes Tableau des römischen Räuberwesens. Zum ersten Mal ist es dadurch möglich, das Räuberbild eines antiken Autors auf verschiedenen Ebenen zu analysieren und somit einen Einblick in seine Schreibpraxis zu gewinnen.
In einem abschließenden Kapitel wird die grundsätzliche Problematik der Vermittlung zwischen Realität und Text literaturwissenschaftlich-philosophisch untersucht. Damit werden nicht nur die gewonnenen Ergebnisse theoretisch untermauert, sondern die komplexen Beziehungen zwischen Historie und Fiktion anhand des antiken Beispiels deutlicher greifbar als dies bislang in der Fiktionalitätsforschung geschehen ist. Mit Registern.

Details
Schlagworte

Titel: Apuleius und die Räuber
Autoren/Herausgeber: Werner Riess
Aus der Reihe: Heidelberger althistorische Beiträge und epigraphische Studien (HABES)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783515078269

Seitenzahl: 463
Format: 24 x 17 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 910 g
Sprache: Deutsch

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