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Arbeit - eine multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Frankfurt am Main, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erwerbsarbeit nimmt in unserer heutigen Gesellschaft eine bedeutende Rolle ein. Die Ursache hierfür ist eine über mehrere Jahrhunderte währende.

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Hauptbeschreibung

Titel: Arbeit - eine multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften
Autoren/Herausgeber: Carolin Büdel
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638031547

Seitenzahl: 15
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Frankfurt am Main, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erwerbsarbeit nimmt in unserer heutigen Gesellschaft eine bedeutende Rolle ein. Die Ursache hierfür ist eine über mehrere Jahrhunderte währende Entwicklungsgeschichte, in der zuerst die Arbeitsamkeit im Allgemeinen und später in Form der Lohnarbeit zur Selbstverständlichkeit wurde. Heute wird in verschiedenen Bereichen, aufgrund wachsender Arbeitslosigkeit und problematischen Meldungen aus der Wirtschaft, über die Entwicklung, die Bedeutung und zukünftige Veränderung der Erwerbsarbeit, diskutiert. Folgende Arbeit beleuchtet und hinterfragt einige der wichtigen Aspekte von Erwerbsarbeit. In der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wird Lohnarbeit als „sinnstiftend“ und unter anderem als Ersatz für Religion angesehen (vgl. Kreutzer, S. 28). Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Verbindung zwischen Religion und Erwerbstätigkeit aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Max Weber beschreibt in seinem von 1904 bis 1905 veröffentlichtem Werk „Die protestantische Ethik und der ´Geist` des Kapitalismus“ seine Ansichten, zur Entstehung des Kapitalismus in Hinsicht auf die Religion.
Max Weber suchte in seiner Arbeit nach Bedingungen, die den „Geist des Kapitalismus“ zu dem gemacht haben, was er zu Beginn des 19. Jahrhunderts war. Hierzu versuchte er zu definieren, was er unter dem „Geist des Kapitalismus“ verstand. Für ihn war der „Geist“ zunächst ein historischer Begriff, „ein Komplex von Zusammenhängen in der geschichtlichen Wirklichkeit, die wir unter dem Gesichtspunkt ihrer Kulturbedeutung zu einem Ganzen zusammenschließen“ (Weber, S. 30). Um dem „Geist des Kapitalismus“ näher zu kommen, verglich M. Weber Aussagen von Benjamin Franklin und Jakob Fugger. Der amerikanische Erfinder und Politiker Benjamin Franklin betonte in seinen Ausführungen die immense Bedeutung von Geld für den Menschen und gab gleichzeitig Verhaltensanweisungen (u. a. Fleiß, Mäßigkeit, Ehrlichkeit), die helfen sollten, das Geld zu behalten und zu vermehren (vgl. Weber, S. 31-32). Das Verstehen der „Nützlichkeit“ dieser Tugenden war nach Franklins Meinung auf eine „Offenbarung Gottes zurückzuführen“ (Weber, S.35). Nach Weber war Franklin vom „Geist des Kapitalismus“ erfüllt. Allerdings erkannte Weber in Franklins Aussagen nicht nur „Geschäftsklugheit“ sondern auch eine „eigentümliche Ethik“ (Weber, S. 33). Beim Bankier Jakob Fugger beschrieb Weber als Ursache dessen Geschäftigkeit, den „Charakter einer ethisch gefärbten Maxime der Lebensführung“ (Weber, S.33).

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