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Arm trotz Arbeit - das Phänomen der "working poor"

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Gemeinschaftskunde / Sozialkunde, Note: 1,3, Sprache: Deutsch, Abstract: Arm trotz Arbeit?! In diesem Satz scheint zunächst ein Widerspruch zu stecken. Armut: Damit assoziieren die meisten Menschen Obdachlose, Arbeitslose, Rentner und Alleinerziehende, also im Wesentlichen Personengruppen,.

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Hauptbeschreibung

Titel: Arm trotz Arbeit - das Phänomen der "working poor"
Autoren/Herausgeber: Marius Beckermann
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640765522

Seitenzahl: 27
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Gemeinschaftskunde / Sozialkunde, Note: 1,3, Sprache: Deutsch, Abstract: Arm trotz Arbeit?! In diesem Satz scheint zunächst ein Widerspruch zu stecken. Armut: Damit assoziieren die meisten Menschen Obdachlose, Arbeitslose, Rentner und Alleinerziehende, also im Wesentlichen Personengruppen, die nicht erwerbstätig sind und deshalb nicht genug Geld zum Leben haben. Dass es aber auch Menschen gibt, die mit und trotz Arbeit arm sind, registrieren nicht nur in Deutschland recht Wenige als real existierendes Problem. Viele gehen wie selbstverständlich davon aus, dass Jemand, der arbeiten geht, auch genug finanzielle Mittel zum Leben zur Verfügung hat.
Armut trotz Erwerbstätigkeit, dieses im Amerikanischen als „working poor“ bezeichnete Phänomen, ist vor allem durch den US-amerikanischen Journalisten und Pulitzer-Preisträger David K. Shipler mit dessen Buch „The working poor“ (Shipler, 2005) geprägt und weltweit bekannt geworden. Shipler schildert den Alltag von erwerbstätigen Armen am Beispiel von einfachen Industriearbeitern, Servicekräften oder Erntehelfern in den USA. Inzwischen ist deutlich geworden: Das Phänomen „working poor“ ist kein ausschließlich US-amerikanisches Problem, sondern eines, das auch in den europäischen Wohlfahrtsstaaten vorzufinden ist. Dabei ist die Betrachtung der von Shipler beschriebenen hart arbeitenden, aber schlecht bezahlten Arbeitskräfte allerdings nur eine von vielen Seiten der „Armut von Erwerbstätigen“ (Lohmann, 2007, S. 11).
Ziel dieser Facharbeit ist es, zunächst einen Überblick darüber zu geben, was nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen heute unter „working poor“ in Deutschland zu verstehen ist. Zunächst wird dazu der Begriff „working poor“ selbst erläutert. Danach werden verschiedene Determinanten von Armut trotz Erwerbstätigkeit erörtert. Anhand eines Praxisbeispieles werden Auswirkungen von Armut trotz Erwerbstätigkeit dargelegt.
Nach der dann folgenden Darstellung und Diskussion unterschiedlicher Lösungsansätze zur Bekämpfung von „Armut trotz Erwerbstätigkeit“ folgt abschließend das Fazit mit einem Ausblick auf zukünftig anzugehende Problem- und Fragestellungen.

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