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Atomausstieg ins Grundgesetz?

Zur politischen Grammatik von Verfassungsänderungen.

Duncker & Humblot,
Buch
49,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die vorliegende Studie geht der Frage nach, ob und ggf. inwiefern der einfachgesetzlich erfolgte Atomausstieg im Grundgesetz abgesichert werden könnte bzw. sollte, welche Regelungstechniken zu diesem Zweck zur Verfügung stünden, welche Vor- bzw. Nachteile diese hätten und wie deren Steuerungswirkungen zu bewerten wären. Hierbei sind neben politisch-praktischen Folgen auch demokratie- und verfassungstheoretische Erwägungen in eine Gesamtbetrachtung einzubeziehen, die letztlich die Frage nach der Regelungsfunktion von Verfassungsänderungen berühren. Verfassungsänderungen stehen zudem in einem überstaatlichen Kontext. Namentlich die Vereinbarkeit einer Konstitutionalisierung des Atomausstiegs mit europäischem Unionsrecht und Völkerrecht muss in den Blick genommen und etwaige Konflikte müssen gelöst werden, soweit dies durch die unterbreiteten Regelungsvorschläge geboten erscheint. Eine Nachbetrachtung wendet sich allgemein der politischen Grammatik der Verfassungsänderung zu, um Bewegungsräume einer wissenschaftlichen Verfassungsrechtspolitik zu skizzieren.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Atomausstieg ins Grundgesetz?
Autoren/Herausgeber: Klaus Ferdinand Gärditz
Aus der Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428150519

Seitenzahl: 153
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 275 g
Sprache: Deutsch

Klaus Ferdinand Gärditz, geb. 1975. Studium der der Rechtswissenschaft in Bonn (1995–1998). Referendardienst im OLG-Bezirk Koblenz (1999–2001). Wiss. Mitarbeiter am Institut für Strafrecht der Universität Bonn (1999–2001). Promotion 2001 in Bonn. Verwaltungsrichter in Rheinland-Pfalz und Rechtsanwalt in Bonn (2002–2004); 2004–2009 Wissenschaftlicher Assistent bei Wolfgang Kahl, Universität Bayreuth. Habilitation 2009. Seit Sommersemester 2009 Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn. Seit 2014 stellv. Richter am VerfGH Nordrhein-Westfalen; seit 2015 im Nebenamt Richter am OVG Nordrhein-Westfalen. Forschungsschwerpunkte: Verfassungsrecht, Allgemeines & Europäisches Verwaltungsrecht, Verwaltungsprozessrecht, Wissenschaftsrecht, Umweltrecht, Strafverfassungsrecht.

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