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Avantgarde und Liebe

Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945

Mann, Gebr.,
Buch
79,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Margarete und Stanislaw Kubicki lebten und arbeiteten in Berlin, Köln und Poznan/Posen. Ihr Werk, zu dem sich das deutsch-polnische Künstlerpaar gegenseitig inspirierte, schlägt die Brücke zwischen der leuchtenden Farbigkeit Kandinskys, Kupkas und Delaunays und der strengen Konstruktion im Sinne von Mondrian und Malewitsch. Die nun vorliegende erste Monografie berührt gleich drei aktuelle Felder der Kunstgeschichte: die Beziehungen zwischen Deutschland und Osteuropa, die Problematik von Künstlerpaaren sowie das Verhältnis von Wort und Bild in der Avantgarde. Das Paar pflegte Kontakte zu internationalen Künstlerkreisen wie 'Der Sturm' und 'Die Aktion' und vermittelte so zwischen zwei Kulturen. Kubicki wurde als Mitglied des polnischen Widerstandes 1942 durch die Gestapo ermordet.
Die Stärke des Buches liegt in der fundierten Quellenbasis, in der konsequenten Argumentation, leserfreundlichen Struktur und vielen erstmals veröffentlichten Reproduktionen. Es schließt eine Forschungslücke in der mittelosteuropäischen Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts und wurde 2005 vom Polnischen Kunsthistorikerverband ausgezeichnet.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Avantgarde und Liebe
Autoren/Herausgeber: Lidia Gluchowska
Aus der Reihe: Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783786125419

Seitenzahl: 524
Format: 24 x 17 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 1,460 g
Sprache: Deutsch

Lidia Gluchowska studierte Polonistik, Kulturmanagement und Kunstgeschichte in Warschau. 1998–2004 Stipendiatin des DAAD, der GFPS und der Alfred Toepfer Stiftung. 2004 Promotion an der HU zu Berlin. 2003/2004 kuratierte sie internationale Ausstellungen in Kreisau, Breslau und Berlin. Derzeit unterrichtet sie Kunst- und Kulturgeschichte in Frankfurt/Oder und Zielona Góra. Veröffentlichung zahlreicher Artikel zu den deutschpolnischen Kulturbeziehungen. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden 2002 und 2005 vom Polnischen Kunsthistorikerverband ausgezeichnet.

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