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Bauernopfer – Bauerntäter – Feldpost

Feldpostbriefe eines steirischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg

Leykam,
Buch
25,00 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Im vorliegenden Band analysiert der Autor und „Historiker-Enkel“ Feldpostbriefe und -karten eines jungen Bauernsohns aus der Oststeiermark und geht auch der Frage nach Schuld und Verantwortung der einfachen Leute im Zweiten Weltkrieg nach: Ob ein einfacher Bauer, der kein NSDAP-Mitglied war, nicht freiwillig in den Kriegsdienst trat
und Zeit seines Lebens nur seinem Beruf nachgehen wollte, Opfer oder auch Täter war, geht aus den Briefen allein nicht hervor. Dazu verknüpft der Autor die Analyse der Briefe mit biographischen Forschungen über den Verfasser, dessen Erziehung, Schul- und Ausbildung, familiäres und dörfliches Umfeld.
Somit gelingt es, das Geschriebene historisch einzuordnen und die Welt und Sicht eines einfachen Bauern, dessen Familie, dessen Kriegserlebnisse, dessen Herkunftsort Rettenegg sowie dessen Fronteinsätze im Osten und Süden Europas, sinn- und gehaltvoll zu beschreiben.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Bauernopfer – Bauerntäter – Feldpost
Autoren/Herausgeber: Ronald Posch
Aus der Reihe: Grazer Universitätsverlag - Reihe Habilitationen, Dissertationen, Diplomarbeiten
Ausgabe: Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783701103607

Seitenzahl: 384
Format: 24 x 16,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 703 g
Sprache: Deutsch

Dr. Ronald Posch (geb. 1983) ist ein österreichischer Historiker und Journalist. Sein Forschungsschwerpunkte liegen auf Österreichischer Geschichte, Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Steiermark, dem Zweiten Weltkrieg, der Zwischen- und Nachkriegszeit, in der Totalitarismus- und autobiografischen Forschung, sowie in der Adels- und Bibliotheksforschung während der Aufklärung im Habsburgerreich. Posch studierte an der Karl-Franzens-Universität Graz und an der University of Toronto. Neben seiner Forschungstätigkeit arbeitet er als freier Journalist für den Wissenschaftsteil der österreichischen Tageszeitung "Die Presse". Posch lebt und arbeitet in Graz.

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