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Berufliche Mobilität in Deutschland und den USA. Ein Vergleich

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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Interdisziplinäres Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt die Frage nach der Destabilisierung und Destandardisierung von Erwerbsverläufen in ...

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Hauptbeschreibung

Titel: Berufliche Mobilität in Deutschland und den USA. Ein Vergleich
Autoren/Herausgeber: Karolin Hiesinger
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783668157651

Seitenzahl: 25
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Interdisziplinäres Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt die Frage nach der Destabilisierung und Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Deutschland und will die institutionellen Einflüsse auf die berufliche Mobilität in Deutschland und Amerika vergleichend analysieren und dabei vor allem den Fokus auf die (Aus-)Bildungssysteme setzen. Insbesondere soll die Frage diskutiert werden, ob dieses institutionelle System in Deutschland an Bindungskraft verliert und sich der einst sehr starre und von Beruflichkeit geprägte deutsche Arbeitsmarkt im Zuge globaler Veränderungen und Flexibilitätsanforderungen dem von jeher als flexibel geltenden amerikanischen Arbeitsmarkt angleicht.
In Deutschland spielt der erlernte Beruf durch die historisch bedingte enge institutionelle Verknüpfung des Berufsbildungssystems mit der auf dem Arbeitsmarkt ausgeübten Beschäftigung immer noch eine wichtige Rolle. Berufswechsel werden daher oftmals negativ assoziiert, weil sie häufig nicht freiwillig stattfinden, denn die Kosten des Wechsels scheinen durch Umschulung und Verlust des erlernten Wissens den Nutzen zu übersteigen.
Stattdessen ergibt sich berufliche Mobilität vielmehr aus der Arbeitslosigkeit heraus, wird also erzwungen. Daher scheinen Phasen der atypischen Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit die berufliche Mobilität positiv zu beeinflussen. Andersherum kann von einer hohen beruflichen Mobilität auf diese oft negativ assoziierten Phasen im Lebenslauf, also einer Abweichung von der idealtypischen Normalbiographie, zurückgeschlossen werden, weil Individuen scheinbar nicht freiwillig aus ihrem erlernten Beruf aussteigen würden.
Eine weitaus weniger negative Perspektive auf die berufliche Mobilität existiert auf dem Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort ist die institutionelle Kopplung zwischen beruflicher Bildung und Beschäftigung wesentlich loser und damit nicht darauf ausgelegt, Individuen auf eine lebenslange Beschäftigung im selben Beruf auszubilden. Weil kein ausschließlich berufsspezifisches Wissen erworben wurde, sind die Kosten beruflicher Wechsel geringer und diese Wechsel daher wahrscheinlicher.

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