Erweiterte
Suche ›

Beschreibung der vornehmsten Städte der Welt

von
Lambert Schneider,
Buch
199,00 € Preisreferenz Lieferbar ab 01.02.2017

Kurzbeschreibung

Der ›Braun-Hogenberg‹, erschienen ab 1572, ist ein großartiges Kompendium berühmter Stadtansichten. Diese edel ausgestattete Ausgabe macht die Bedeutung des Werks für die topographische Erforschung der Welt erstmals sichtbar. Sie umfasst neben dem Nachdruck aller Bildtafeln einen Kommentar sowie die Beschreibung der rund 600 Stadtansichten.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Beschreibung der vornehmsten Städte der Welt
Autoren/Herausgeber: Georg Braun, Franz Hogenberg, Anja Grebe, G. Ulrich Großmann (Hrsg.)
Ausgabe: Limitierte und nummerierte Auflage von 999 Exemplaren

ISBN/EAN: 9783650401564

Seitenzahl: 376
Format: 37 x 30 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Georg Braun (1541-1622) war Theologe, Kanoniker und Dekan am Stift St. Mariengraden in Köln. Von 1572 bis 1618 war er Autor und Herausgeber der ›Civitates orbis terrarum‹. Braun, der nur wenige Reisen unternahm, unterhielt weitreichende Kontakte. Durch seine Beziehungen konnte er viele Vorlagen beschaffen und künstlerische Mitarbeiter gewinnen. Die Texte zu den Tafeln stammen von ihm. Georg Braun, der im Jahr 1622 achtzigjährig starb, erlebte 1618 als einziger der ursprünglich Beteiligten das Erscheinen des sechsten Bandes.
Franz Hogenberg (1535-1590) war Kupferstecher und Radierer. Franz Hogenberg war der Graveur für die ersten vier Bände der ›Civitates orbis terrarum‹. Für unser Wissen über mittelalterliche Stadtstrukturen sind die Stiche Hogenbergs einzigartig. Zur Detailfülle von Stadt und Landschaft tritt die reich ausgestattete Staffage - Fuhrwerke, Schiffe, zeitgenössische Trachten sowie jeweils zahlreiche Genreszenen. Dekorative Wappen und Einzelaufrisse kommen hinzu.
Anja Grebe ist Kunst- und Kulturhistorikerin und Professorin für Kulturgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften an der Donau-Universität Krems. Sie promovierte 2000 an der Universität Konstanz zur Buchmalerei am Burgunderhof. 2001-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanischen Nationalmuseum, anschließend Tätigkeit als Wissenschaftliche Publizistin und Ausstellungskuratorin. 2012 habilitierte sie sich an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Arbeit über Albrecht Dürer.
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Malerei, Graphik und Buchkunst des Mittelalters und der Neuzeit, Theorie und Geschichte des Kunstsammelns, Fragen des Kunst- und Kulturtransfers und Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte.
G. Ulrich Großmann studierte Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie und Christliche Archäologie an den Universitäten Würzburg und Marburg. 1986-1994 Gründungsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloß Brake, Lemgo; seit 1994 Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg. Vorsitzender des internationalen Arbeitskreises für Hausforschung 1982 bis 2006. Gründungsvorsitzender der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern seit 1992. Stellv. Vorsitzender des Trägervereins Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg seit 2005. Präsident des 33. Internationalen Kunsthistorikerkongresses (CIHA) 2012, Präsident des CIHA (2012-2016).
Forschungsschwerpunkte: Bauforschung, Burgen, Fachwerk, Städtebau, Architektur in Darstellungen der bildenden Kunst.

Die Städtebilder von Georg Braun und Franz Hogenberg zählen unbestritten zu den bedeutendsten Druckgraphiken der Frühen Neuzeit. Nahezu jede bekanntere deutsche Stadt ist mit einer Ansicht vertreten. Hinzu kommen Städte aus dem europäischen Ausland, aus Afrika und Vorderasien. Der ›Braun-Hogenberg‹ erschien zwischen 1572 und 1640 in sechs Originalausgaben. Dabei handelt es sich um sechs Bände im Folioformat, die rund 600 Stadtansichten auf 363 Doppeltafeln enthalten. Jeder Abbildung geht eine Erläuterung zu Geschichte und Bedeutung der Stadt voraus. Diese hochwertige Neuausgabe stellt ein Faksimile sämtlicher Bildtafeln dar. Beibehalten wurde die originale Anordnung aller Bände, ebenso die Unterbrechung der Bände durch die Titelseite. Der Kommentar unterzieht das Werk erstmals einer umfassenden historisch-kunsthistorischen Gesamtwürdigung und bietet fundierte Erklärungen aller Abbildungen.

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht