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Bhagavadgita: Gesang des Glückseligen

von
Pomaska-Brand,
Buch
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Kurzbeschreibung

Die Bhagavadgita ist Teil des großen indischen Epos Mahabharata. Ihre Bedeutung ist enorm, wenn man bedenkt, dass sie auf der Handlung basiert, die dem Leben zugrunde liegt und der sich niemand entziehen kann. Sie enthüllt das Geheimnis des 'Handelns ohne zu handeln' in einer Welt, die von Bewegung und Zwietracht durchdrungen ist. Aus dieser Perspektive ist sie insbesondere für den westlichen Menschen, der eher zu Handlung neigt als zu Kontemplation, von grundlegender Wichtigkeit.
Die Bhagavadgita nagelt uns an unsere Verantwortung ('Gezwungen vom karma, das deiner Natur innewohnt, wirst du eines Tages – ungeachtet deines Willens – das tun, was du in deiner Verwirrung [.] nicht ausführen wolltest') und unumgängliche Pflicht (dharma), uns zu verstehen, uns umzuwandeln und zu überschreiten.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Bhagavadgita: Gesang des Glückseligen
Autoren/Herausgeber: Raphael
Übersetzer: Beate Schleep
Ausgabe: bearbeitete und erweiterte Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783935937962

Seitenzahl: 472
Format: 21 x 15 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 680 g
Sprache: Deutsch

Über Raphael zu sprechen ist schwierig, weil er nach eigenen Angaben keine Geschichte, keine Vergangenheit und auch keine Erinnerungen wiederzugeben hat. Zu einer Synthese der Erkenntnis gelangt (die nicht mit Eklektizismus und Synkretismus zu verwechseln ist) und als getreuer Interpret der Einheit der Überlieferung, präsentiert der Autor Schriften, die an östliche und westliche Zweige der Überlieferung anschließen: Advaita Vedanta, Qabbalah, Hermetik, Alchemie, Orphik, Platonismus u.a. als Ausdrucksformen jener Philosophia perennis, die universale Wahrheiten enthält, welche nicht von menschlichem Geist formuliert worden sind und auf deren Besitz weder ein Volk noch eine Epoche Anspruch erheben kann.

Die Bhagavadgita ist Teil des großen indischen Epos Mahabharata, das dem legendären Vyasa zugeschrieben wird. Das poetische und zugleich philosophische Werk soll um 500 v. Chr. entstanden sein. Zusammen mit den klassischen Upanischaden und dem Brahmasutra bildet es die 'Dreifache Wissenschaft des Vedanta' (Prasthanatraya).
Erschienen in einer Zeit der Auseinandersetzungen und neuen inneren Anforderungen an das indische Volk, trug die Bhagavadgita dazu bei, durch die Erforschung der absoluten Werte der Wirklichkeit die Flamme der upanischadischen Erkenntnis lebendig zu halten und die philosophischen und spirituellen Dispute jener Epoche zu schlichten, indem sie die Einheit der Wahrheit in ihren vielfältigen Aspekten vermittelte und somit allen Wesen ermöglichte, den für sie geeigneten Weg zu finden, ohne in Konflikt zur Lehre zu geraten.
Die Bedeutung der Gita ist enorm, wenn man bedenkt, dass sie auf der Handlung basiert, die dem Leben zugrunde liegt und der sich niemand entziehen kann. Sie enthüllt das Geheimnis des 'Handelns ohne zu handeln' in einer Welt, die von Bewegung und Zwietracht durchdrungen ist. Aus dieser Perspektive ist sie insbesondere für den westlichen Menschen, der eher zu Handlung neigt als zu Kontemplation, von grundlegender Wichtigkeit.
Raphaels Kommentar entfaltet sich entlang einem psychologischen, philosophischen und initiatischen Faden mit speziellem Bezug auf die Einweihung des ksatriya (Gesellschaftsordnung der Gesetzesgeber und Krieger). Unter bestimmten Aspekten, sagt Raphael, sind wir alle ksatriya, weil wir uns in einen manchmal ungleichen Kampf zwischen Erkenntnis (vidya) und Unwissenheit (avidya) begeben.
Die Bhagavadgita nagelt uns an unsere Verantwortung ('Gezwungen vom karma, das deiner Natur innewohnt, wirst du eines Tages – ungeachtet deines Willens – das tun, was du in deiner Verwirrung [.] nicht ausführen wolltest') und unumgängliche Pflicht (dharma), uns zu verstehen, uns umzuwandeln und zu überschreiten.

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