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Brecht und der Sport

Brecht-Tage 2005

Theater der Zeit,
Buch
10,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Sport ist ein Phänomen, das ohne Ideologie und ohne Utopie auskommt. Sport gedeiht in allen Gesellschaftsordnungen, in der Sklaverei ebenso wie im Sozialismus, in der Demokratie ebenso wie in der Tyrannei. Vielleicht lässt sich darum an ihm so vorzüglich die menschliche Natur studieren. Vom Sport kann jeder lernen, auch, wer nichts für ihn übrig hat. Er kann zum Beispiel lernen, ein guter Verlierer zu sein. Aber nicht das war es, was den jungen Brecht daran interessierte. Im Kampf mit dem Theater seiner Zeit konnte er Niederlagen nicht gebrauchen. Am Sport faszinierten ihn die Technik und Taktik des Siegens und war er bot als Ereignis und Erlebnis: sein Schauwert nämlich und das Amüsement, das er dem großen Publikum verschaffte. Sport war ihm ein Geschehen, wo der Argon, wo Wettstreit und kämpferischer Einsatz aufleuchten; und wo sie aufleuchten, kann man etwas erkennen: am Menschen, an seiner Situation, seinem Rang.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Brecht und der Sport
Autoren/Herausgeber: Sebastian Kleinschmidt, Therese Hörnigk (Hrsg.)
Aus der Reihe: Recherchen
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783934344617

Seitenzahl: 126
Format: 24 x 14 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 220 g
Sprache: Deutsch

Therese Hörnigk, Studium der Germanistik/Anglistik an der Humboldt-Universität Berlin, bis 1992 am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften, bis 1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität, ab 1998 Leiterin des Literaturforums im Brecht-Haus. Publikationen u.a.: Bertolt Brechts 'Brotladen'-Fragment (Herausgegeben vom Brecht-Zentrum, 1984), Christa Wolf Monographie (1989), Brecht-Dialog 1998 (Herausgeberin, 1999), Brecht-Aufführungen im Spiegel der Berliner Presse 1922 bis 1932. In: Peter Wruck (Hg.): Literarisches Leben in Berlin (1987), Schriftsteller als Intellektuelle. Politik und Literatur im Kalten Krieg. Herausgegeben zusammen mit S. Hanuschek und C. Malende, 2000).
Sebastian Kleinschmidt, Studium der Philosophie und Ästhetik, 1978 Promotion, 1978 bis 1983 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, seit 1991 Chefredakteur der Zeitschrift Sinn und Form. Publikationen, u. a.: Walter Benjamin. Allegorien kultureller Erfahrung. Ausgewählte Schriften 1920 – 1940 (Hg., 1984), Georg Lukács. Über die Vernunft in der Kultur. Ausgewählte Schriften 1909 – 1969 (Hg., 1985), Walter Benjamin. Beroliniana (Hg., 1987) Pathosallergie und Ironiekonjunktur (2001), Brechts Glaube (Hg. mit Th. Hörnigk, 2002), Brecht und Sport (Hg. mit Th. Hörnigk, 2006).

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