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Brennende Dörfer

Roman

Rimbaud,
Buch
20,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Im New Yorker Exil erinnert sich Leo Katz (1892-1954) an seine Heimatstadt Sereth am gleichnamigen Fluß in der Bukowina. Das Jahr 1907 konfrontiert die Stadt, in der ukrainisch, rumänisch, jiddisch, deutsch nebeneinander gesprochen wird, mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer und mit einem Bauernaufstand jenseits der rumänischen Grenze. Der jüdische Gymnasiast Leo Katz sucht seinen Weg zwischen den aufbrechenden sozialen Fronten. Der Roman entwirft das satirische Bild einer Kleinstadt in der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Brennende Dörfer
Autoren/Herausgeber: Leo Katz
Weitere Mitwirkende: Konstantin Kaiser, Jürgen Kostka
Aus der Reihe: Bukowiner Literaturlandschaft
Ausgabe: 2., bearb. Aufl.

ISBN/EAN: 9783890866680

Seitenzahl: 144
Format: 21 x 15 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 230 g
Sprache: Deutsch

Leo Katz, geboren am 22. Januar 1892, Sereth (Bukowina), aus orthodox-jüdischer Familie, sollte zum Rabbiner ausgebildet werden. Er legte extern die Mittelschul-Matura in Wien ab und studierte Geschichte und Philosophie an der Universität Wien (Dr. phil. 1920). 1920-1922 lebte er als Mitarbeiter der jiddischen Zeitschrift "Morning Freiheit" in New York. Ab 1922 wieder in Wien, wurde er Mitglied der kommunistischen Partei. 1926 lebte er mit seiner Gattin Bronia (die er 1924 geheiratet hatte) in Paris. 1927 wieder in Wien, journalistische Mitarbeit an der "Roten Fahne" (Zentralorgan der KPÖ) und satirische Beiträge für in der Sowjetunion erscheinende jiddische Zeitschriften. 1930-1933 arbeitete er für die "Rote Fahne" (KPD) in Berlin und floh 1933 nach Paris. Mitarbeit an der in Paris erscheinenden jiddischen Zeitung "Naie Presse". 1936-1938 war er, als Geschäftsmann getarnt, als illegaler Waffeneinkäufer für die Spanische Republik tätig. Zahlreiche Reisen, u.a. in die USA.
1938 aus Frankreich ausgewiesen, flieht er nach New York. Freundschaft mit Ernst Bloch. In New York entsteht der autobiographisch-satirische Roman Brennende Dörfer. 1940 gelangt die Familie Katz mit Hilfe des "Joint Antifascist Refugee Committee" nach Ciudad de Mexico. Mit Bodo Uhse und Andre Simone (Otto Katz) Bemühungen um Einreisevisa für Exilautoren. Er wird Mitarbeiter der Exil-Zeitschriften "Austria Libre" und "Alemania Libre" (beide Mexico) und ist 1942 Mitbegründer des Verlags "El libro libre".
1949 nach einem Versuch, sich in Israel niederzulassen, Rückkehr nach Wien, wo er am 9. August 1954 stirbt.

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