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Briefe aus Amerika

Befreiende Essays zur deutschen Lage

Brienna Verlag,
Buch
7,50 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen
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Kurzbeschreibung

Als unbefangener Beobachter von jenseits des Atlantiks geißelt Gottfried Dietze in seinen „Befreienden Essays zur deutschen Lage“ den fortwirkenden „Hitler-Komplex“, der die Deutschen bei der Wahrung lebenswichtiger Interessen lähmt. Kein Eisen ist ihm zu heiß, wenn er sich solcher Fragen annimmt und in nüchterner Konfrontation mit der Realität weltweit unbekannte und überraschende Tatsachen zutage fördert. An die Stelle von Umerziehung und Vergangenheitsfixiertheit setzt er Nationalerziehung im Geiste Fichtes. „Deutschland zuerst“ lautet die Botschaft aus Amerika. 114 Seiten, brosch.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Briefe aus Amerika
Autoren/Herausgeber: Gottfried Dietze
Aus der Reihe: Schriften zur Politischen Wissenschaft

ISBN/EAN: 9783928906173

Seitenzahl: 117
Format: 23,8 x 16,6 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 350 g
Sprache: Deutsch

Gottfried Dietze, 1922 in Kemberg geboren. Studium der Auslandswissenschaft, Rechtswissenschaft, Philosophie und Politik in Berlin, Göttingen, Hamburg, Harvard. Dr. jur. Heidelberg mit einer unter Walter Jellinek verfaßten Dissertation Über Menschenrechte; Ph.D. Princeton mit einer unter Alpheus T. Mason verfaßten Dissertation über den Begriff des „free goverment“ in Amerika; S.J.D. an der University of Virginia mit einer rechtsvergleichenden Dissertation über das Eigentum. Lehrt seit 1954 Vergleichende Herrschaftlehre an der Johns Hopkins University Washington. Veröffentlichungen zuletzt u.a. Reiner Liberalismus, 1985; Amerikanische Demokratie, 1988; Politik – Wissenschaft, 1989; Der Hitler-Komplex, 1990; Liberale Demokratie, 1992; American Democracy: Aspects of Practical Liberalism, 1993; Problematik der Menschenrechte, 1995.

Befreiende Essays zur deutschen Lage. (Schriften zur politischen Wissenschaft, Bd. VII). Mitunter braucht es einen unbefangenen Beobachter von außen, um einem die Augen zu öffnen. Gottfried Dietze tut dies von Amerika aus, und er tut es mit einer Leidenschaft für die vorurteilslose Wahrheitssuche, die auch jenseits des Atlantiks ein vom Aussterben bedrohtes Wissenschaftsideal ist. Seine Vorbilder findet Dietze daher in der Vergangenheit, bei Fichte, sein Adressat dagegen ist die deutsche Nation der Gegenwart, der Neunziger. Sein großes Thema – das ist der von ihm so getaufte „Hitler-Komplex“, „das, was da in der Bundesrepublik Deutschland seit langem nicht mehr stimmt“: die fatale Vergangenheitsfixiertheit, die die Deutschen bis heute daran hindert, in lebenswichtigen Bereichen ihrer Existenz notwendige und vernünftige Entscheidungen zu treffen. Um solche Fragen geht es in Dietzes hier gesammelten Aufsätzen: Entwicklungshilfe, Einwanderung, Asyl- und Ausländerproblem, Kriminalität. Gegen die Verzerrungen und Einseitigkeiten der deutschen Medien- und politischen Praxis („Rechtsstaatsduselei“ ist nur eine seiner markanten Prägungen) setzt er nüchternen Realismus und fordert wohltuend pragmatisch die Wahrung deutscher Interessen ein. Heilige Kühe schlachtet er durch die Konfrontation mit der Realität im weltweiten Vergleich. Überwindung der Umerziehung durch Nationalerziehung lautet letztlich Dietzes Ziel. Tribut und Dank an François Mitterand, dessen Ehrenerklärung für die deutschen Soldaten des Zweiten Weltkriegs ins Zentrum der deutschen Misere zielt, rahmen seine Ausführungen ein. Dietze läßt kaum ein heißes Eisen aus und wäscht den Deutschen gründlich und unbequem den Kopf. Daß er dabei auch noch mit allerhand unbekannten und überraschenden Tatsachen aufzuwarten hat, macht diese mit Verve geschriebenen „Befreienden Essay zur deutschen Lage“ zum besonderen Lesevergnügen. Manches, was mit viel Aufwand als „deutscher Sonderweg“ gegeißelt wird, erweist sich unverhofft als das eigentlich Normale. 114 Seiten, brosch.

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