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Briefwechsel 1887-1923

von
Wallstein,
Buch
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Kurzbeschreibung

Die einzige lebensumspannende und nahezu vollständig überlieferte Korrespondenz von Arno Holz - erstmalig veröffentlicht.

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Hauptbeschreibung

Titel: Briefwechsel 1887-1923
Autoren/Herausgeber: Hermann Bahr, Arno Holz, Martin Anton Müller, Gerd-Hermann Susen (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783835317192

Seitenzahl: 208
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Hermann Bahr (1863–1934) war Schriftsteller, Essayist und Kritiker sowie unermüdlicher Anreger und Förderer der Strömungen der Moderne und Wortführer der österreichischen Literatur der Jahrhundertwende (das 'Junge Wien').
Arno Holz (1863-1929), Dramatiker und Lyriker, war einer der Begründer und Theoretiker des Naturalismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Dramen 'Papa Hamlet' und 'Die Familie Selicke' (beide zusammen mit Johannes Schlaf) sowie seine Versdichtung 'Phantastus'.
Martin Anton Müller, geb. 1977, hat in den letzten Jahren die Publizistik Hermann Bahrs aufbereitet ('Hermann Bahr - Textverzeichnis', 2014). Er ist Mitarbeiter der Historisch-kritischen Ausgabe von Arthur Schnitzlers Frühwerk.
Gerd-Hermann Susen, geb. 1954, ist Mitarbeiter der wissenschaftlichen Edition der Werke und Briefe von Wilhelm Bölsche; in diesem Rahmen hat er auch den Schriftwechsel Bölsches mit den Autoren der Zeitschrift 'Freie Bühne für modernes Leben' herausgegeben.

Hermann Bahr und Arno Holz zählen zu den bekanntesten Autoren des Naturalismus in seiner Berliner Eigenart. Legendär ist ihre gemeinsame Initiative zur Entmachtung von Otto Brahm als Herausgeber der Zeitschrift 'Freie Bühne für modernes Leben'. Anders als bislang angenommen ist ihre Verbindung damit aber keineswegs erschöpfend dargestellt. Die hier erstmals edierte Korrespondenz mit gut 100 Briefen birgt nicht nur neue Erkenntnisse über die kurzzeitige Zusammenarbeit für die Zeitschrift, sondern erzählt auch von den vereinten Bemühungen, zum Vorreiter der 'Moderne' zu werden - und damit ihre eigene Spielart der neuen Literatur und Kunst einem großen Publikum nahezubringen.
Nach einem kurzen Intermezzo zwischen den beiden mündet der Briefwechsel in eine zweite intensive, bislang unbekannt gebliebene Phase der Kooperation: der am 'Deutschem Theater' engagierte Bahr müht sich mehr recht als schlecht, Holz` 'Sonnenfinsternis' gegen die Widerstände des Autors wie der Schauspieler zu inszenieren.
Die Kommentare erzählen ausführlich vom persönlichen und literarischen Umfeld der Protagonisten und bieten vor allem neues Material.

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