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Buchstabe und Geist

Eine Spukgeschichte

Lilienfeld Verlag,
Buch
19,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen
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Kurzbeschreibung

Mit diesem ersten Buch auf Deutsch endlich zu entdecken: Frans Kellendonk – der früh verstorbene moderne Klassiker der Niederlande.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Buchstabe und Geist
Autoren/Herausgeber: Frans Kellendonk
Übersetzer: Rainer Kersten
Weitere Mitwirkende: Rainer Kersten
Aus der Reihe: Lilienfeldiana
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783940357533

Seitenzahl: 176
Format: 18 x 10,5 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 190 g
Sprache: Deutsch

Frans Kellendonk, 1951 in Nimwegen geboren, studierte dort und in Birmingham englische Sprache und Literatur, übersetzte zeit seines Lebens bedeutende Werke aus dem Englischen (u. a. von Laurence Sterne, Henry James, Wyndham Lewis, Emily Brontë) und arbeitete im universitären Rahmen in Utrecht, Amsterdam und Leiden, zum Beispiel 1979 als Fachreferent an der Universitätsbibliothek Leiden; eine Erfahrung, die sich in "Buchstabe und Geist" (erschienen 1982) widerspiegelt. Er wirkte weiterhin als Redakteur, Kritiker und Reiseerzähler. Für sein Debüt von 1977, den Erzählungsband "Bouwval" ("Ruine"), wurde ihm der Anton-Wachter-Preis zugesprochen. 1986 erschien mit dem Roman "Mystiek Lichaam" ("Mystischer Leib") sein bekanntestes und damals politisch umstrittenstes Werk, für das er 1987 den bedeutenden F.-Bordewijk-Preis erhielt. Seine Aids-Erkrankung führte 1990 zu seinem frühen Tod in Amsterdam.

Kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag beendet Felix Mandaat sein bisheriges verträumt-zurückgezogenes Leben, um sich endlich unter Menschen zu mischen. Als Vertretung für einen verschwundenen Kollegen tritt er eine Stelle als Bibliothekar in einer Universitätsbibliothek an und will versuchen, sich der hier arbeitenden Gemeinschaft anzupassen, was ihm nicht leichtfällt. Im Magazin der Bibliothek gehen zudem vor Mandaats Augen sehr merkwürdige Dinge vor sich, und bei der Frage, was es mit dem geheimnisvollen Verschwundenen auf sich hat, ob er krank ist oder ihm sogar etwas zugestoßen ist, hüllen sich alle – bei sonst auffälliger Mitteilsamkeit – in ein seltsam eisiges Schweigen. "Buchstabe und Geist" gehört durch den kühl observierenden Stil, den genauen Blick fürs Detail, die subtile Ironie und die teilweise urkomischen Szenen mit den lieben Kollegen und auch den Benutzern der Bibliothek zu den typischen Werken, die Frans Kellendonk in seinem kurzen Leben zu einem der wichtigen, bleibenden Autoren der niederländischen Moderne gemacht haben.

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