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Carlos Saura "Carmen" - Die Durchdringung von Fiktion und Realität.

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Carmen und ihre Schwestern - die femme fatale in der Oper und ver-filmte Oper, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 80er-Jahre waren nicht nur die Hochzeit.

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Hauptbeschreibung

Titel: Carlos Saura "Carmen" - Die Durchdringung von Fiktion und Realität.
Autoren/Herausgeber: Thomas Böckstiegel
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638603898

Seitenzahl: 22
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Carmen und ihre Schwestern - die femme fatale in der Oper und ver-filmte Oper, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 80er-Jahre waren nicht nur die Hochzeit moderner Tanzfilme wie „Flashdance“ (1983), „Staying Alive“ (1983), „A Chorus Line“ (1985) oder „Dirty Dancing“ (1987), sondern auch der Beginn eines „Carmen“-Booms. Neben eigenwilligen Operninszenierungen, Balletten, einem comic strip, Marionettentheater, einem französischen Softporno („Carmen Nue“ von Albert Lopez, 1984) und „Carmen on Ice“ (mit Kati Witt) bildet aber neben den Carmen-Filmen von Peter Brook und Francesco Rosi auch der Film Sauras starken Diskussionsanlass in Wissenschaft und Medien. Auf der einen Seite steht eine neue Körperlichkeit, die eine Art Voyeurismus zur Mode werden lässt, anderen beim Tanzen zuzuschauen, und auf der anderen Seite die Hinterfragung der gängigen Rollenbilder der Gesellschaft dieser Zeit und die damit verbundene Konfrontation mit der femme fatale. Sie bildet einen Gegenpol zum gängigen Frauenbild, was zwar emanzipiert scheint, aber auch gleichzeitig wenig weiblich anmutend, durch Kleidung weibliche Reize kaschiert und oft eher als beste Freundin des Mannes in Erscheinung tritt als seine Geliebte. mDie Gemeinsamkeit zwischen diesen - auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirkenden, eher platten Tanzfilmen („Der Disco-Musikfilm ist eine 1 ) und Sauras „Carmen“ werden bei näherer Betrachtung Carmen für Arme“ sichtbar: Alle diese Filme greifen den Körper als Instrument für Kommunikation auf und als Ausdrucksmedium für starkes Sentiment. Diese Arbeit leistet eine analytische Betrachtung des Films, ausgehend von der Frage, durch welche Mittel und Techniken die innere filmische Realitätsebene und die Fiktionsebene der Hauptperson Antonio bis zur Unkenntlichkeit durchbrochen werden. Außerdem gibt sie eine kurze Einführung in den Flamenco, bezieht sich auf Fragen bezüglich der Rezeptionsgeschichte des Filmes in Deutschland und Spanien und behandelt die Frage, in wie weit die Protagonistin tatsächlich zur femme fatale wird.

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