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Cat-Notation

Merve,
Buch
24,00 € Preisreferenz Lieferbar ab 01.01.2017

Kurzbeschreibung

„Dieses Buch übernimmt die Struktur der ersten delphischen Hymne an Apollon, in der das Wunder der Modulation die Zusammenfügung bewusst archaisierender Ansatzpunkte mit zukunftsorientierten kulturpolitischen Standpunkten ermöglicht. Wie der Grieche Athenaios die Götter herbeiruft und im Moment ihres Erscheinens die Tonart wechselt, rechnen wir im Augenblick des gemeinsamen Vorgehens von Kunst und Wissenschaft mit einer kathartischen Unterbrechung der depressiven Reflexe unserer Event-Kultur. Wie die reigenführende Leier in des Eingangs Zögerungen das Tieropfer vorbereitet, das die kulturelle Trennung von physis und techné rituell auf¬hebt, kündet die Entwicklung mathematischer Operationstiere zu synthetischen Skulpturen von der Anwesenheit einer Kunst, die die Berührung des Schönen mit der Zeitlichkeit von Simulationstechnologien jenseits der modernen Repräsentations- und Reproduktionsproblematik versöhnt.“

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Cat-Notation
Autoren/Herausgeber: Martin Carlé, Joulia Strauss

ISBN/EAN: 9783883962580

Seitenzahl: 168
Format: 22 x 24 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 240 g

Martin Carlé, (*1971), Medientheoretiker, Musikwissenschaftler und Philosoph. Er veröffentlichte unter anderem Signalmusik MKII (Berlin 2006) und zuletzt Parasemantics and Enharmony: Coding and Decoding in the Ancient Greek Sonosphere, in: Mathematics and Computation in Music (Berlin 2008).Joulia Strauss (*1974), Künstlerin. Studierte an der St. Petersburger Neuen Akademie der Schönen Künste bei Timur Novikow und an der Berliner Hochschule der Künste bei Georg Baselitz. Ausstellungen unter anderem im Martin-Gropius-Bau, Berlin, Deutsche Guggenheim Berlin, Pergamon Museum Berlin, Tirana Biennale, Kunstverein Wolfsburg, Moskau-Biennale, Hamburger Kunstverein, und in der Tate Modern, London.

„Dieses Buch übernimmt die Struktur der ersten delphischen Hymne an Apollon, in der das Wunder der Modulation die Zusammenfügung bewusst archaisierender Ansatzpunkte mit zukunftsorientierten kulturpolitischen Standpunkten ermöglicht. Wie der Grieche Athenaios die Götter herbeiruft und im Moment ihres Erscheinens die Tonart wechselt, rechnen wir im Augenblick des gemeinsamen Vorgehens von Kunst und Wissenschaft mit einer kathartischen Unterbrechung der depressiven Reflexe unserer Event-Kultur. Wie die reigenführende Leier in des Eingangs Zögerungen das Tieropfer vorbereitet, das die kulturelle Trennung von physis und techné rituell auf¬hebt, kündet die Entwicklung mathematischer Operationstiere zu synthetischen Skulpturen von der Anwesenheit einer Kunst, die die Berührung des Schönen mit der Zeitlichkeit von Simulationstechnologien jenseits der modernen Repräsentations- und Reproduktionsproblematik versöhnt.“

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