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Das Bilderbuch der Marquise

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Kurzbeschreibung

Constantin Somoff, Das Bilderbuch der Marquise. 10 erotische Radierungen, Arkadien 1922.
Mit einem Essay von Hans-Jürgen Döpp, "Rokoko als Eskapismus"

Details
Autor

Titel: Das Bilderbuch der Marquise
Autoren/Herausgeber: Constantin Somoff, Hans-Jürgen Döpp (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783735721723

Seitenzahl: 28
Format: 21,5 x 13,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 51 g
Sprache: Deutsch

Constantin Somoff:
Konstantin Andrejewitsch Somoff wurde am 18. November 1869 in St. Petersburg geboren und starb am 6. Mai 1939 in Paris. Sein Vater, Andrej Ivanovich Somov, war Kunstwissenschaftler und Kurator an der Hermitage. So wurde sehr früh sein Interesse an der Kunst des 18. Jahrhunderts geweckt. Somoff studierte von 1888 bis 1897 an der Petersburger Akademie der Künste. Nach seinem Abschluss ging er nach Paris, wo er in den folgenden zwei Jahren an einer Privatakademie studierte. Nach seiner Rückkehr aus Paris ließ er sich in St.Petersburg nieder, wo er über Alexandre Benois bekannt gemacht wurde mit Sergei Diaghilev und Leon Bakst. Sie begründeten die Künstlerbewegung „Welt der Kunst“ („Mir iskusstva“), für deren Magazin Somoff Beiträge lieferte. Wie viele Mitglieder der „Mir iskusstva“, war Somoff homosexuell.
Inspiriert von Watteau und Fragonard, arbeitete er vorzugsweise in Aquarell und Gouache. Viele seiner Werke wurden auch außerhalb Russlands ausgestellt, speziell in Deutschland, wo 1909 die erste Monographie über ihn erschien.
1913 wurde er ordentliches Mitglied der Petersburger Kunstakademie, 1918 Professor an der Petrograder Staatlichen Kunsthochschule. Infolge der Russischen Revolution verließ er Russland 1923 und emigrierte in die Vereinigten Staaten, empfand dieses Land aber als „absolut fremd für meine Kunst“. So zog er nach Paris, wo er 1939 starb. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Sainte-Geneviève-des-Bois. –
Hans-Jürgen Döpp:
Hans-Jürgen Döpp, geb. 1940 in Frankfurt am Main. Studium der Soziologie und der Pädagogik. Langjährige Tätigkeit als Lehrbeauftragter für psychosexuelle Sozialisation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Unterrichtete an einer Frankfurter Realschule. Sammelt seit 40 Jahren auf dem Gebiet der erotischen Kunst. Arrangierte viele Ausstellungen im In- und Ausland. Maßgeblich verantwortlich für den Aufbau des Erotik-Museums in Berlin, das er bis 2000 kuratierte. Autor einer Vielzahl von Büchern zur erotischen Kunst. Betreibt unter dem Namen www.venusberg.com ein virtuelles Museum erotischer Kunst.

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