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Das Bistum Essen und das Zweite Vatikanische Konzil

Eine Untersuchung zum Rezeptionsbegriff in den Pfarreien

Aschendorff,
Buch
38,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Geschichte der Katholiken in der Bundesrepublik Deutschland sowie insbesondere die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) in einzelnen Diözesen und Pfarrgemeinden stellt noch immer ein Desiderat innerhalb der zeitgeschichtlichen Forschung dar. Am Beispiel des Bistums Essen untersucht die Autorin im Rahmen der vorliegenden Dissertation die Rezeption der Konzilsbeschlüsse sowohl auf der Ebene der Bistumsleitung als auch in einzelnen Pfarrgemeinden. Die folgenden Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse:
Greifen die Hirtenbriefe des Bischofs von Essen, Dr. Franz Hengsbach, die Themen des Konzils auf und geben sie Impulse für die Umsetzung der Beschlüsse im noch jungen Bistum an der Ruhr? In welchem Umfang befassen sich das KIRCHLICHE AMTSBLATT für das Bistum Essen und die Bistumszeitung RUHRWORT mit der Umsetzung der Reformen des Konzils in den Pfarrgemeinden der Diözese?
Konzentriert sich die Gremien der Bistumsleitung bei ihrer Arbeit allein auf die Einrichtung des neu gegründeten Bistums oder richten sie ihren Blick auch auf die Vorbereitung, Durchführung und Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils? Geben sie Anregungen und Impulse zur Aufnahme der konziliaren Beschlüsse an die einzelnen Pfarrgemeinden – ihre Priester und Gläubigen – weiter?
Inwieweit zeigen sich bereits mit der Bildung der Pfarrausschüsse in den Gemeinden in den Jahren 1961 und 1962 erste Anzeichen für eine Mitbestimmung der Laien? Knüpft die Arbeit der zum ersten Mal im Jahr 1968 gewählten Pfarrgemeinderäte an die Arbeit der Pfarrausschüsse an oder bewirkt das Konzil ein verändertes Bewusstsein der Rolle der Laien in den Pfarrgemeinden?
Im Kontext der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils war die Umgestaltung der Altarräume vielfach das erste sichtbare Zeichen für die Umsetzung dieser Reform. Doch auch die Liturgie und der gottesdienstliche Alltag in den Pfarrgemeinden erfuhren Veränderungen. Wie sind diese von den Gläubigen aufgenommen worden – wie wurden sie ihnen erläutert worden?
„Nur einige wichtige Konzilsergebnisse erst sind im kirchlichen Leben sichtbar geworden, das eigentliche „Konzilsmassiv“ harrt noch der Aufarbeitung“ – so formulierte es Bischof Hengsbach im Jahr 1967. Die vorliegende Studie fragt nach den Aktivitäten des Bistums in Richtung auf eine solche ‚Aufarbeitung’ des Konzils.

Details
Hauptbeschreibung

Titel: Das Bistum Essen und das Zweite Vatikanische Konzil
Autoren/Herausgeber: Verena Schmidt
Aus der Reihe: Quellen und Studien. Veröffentlichungen des Instituts für Kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen

ISBN/EAN: 9783402146200

Seitenzahl: 272
Produktform: Buch
Sprache: Deutsch

Die Geschichte der Katholiken in der Bundesrepublik Deutschland sowie insbesondere die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) in einzelnen Diözesen und Pfarrgemeinden stellt noch immer ein Desiderat innerhalb der zeitgeschichtlichen Forschung dar. Am Beispiel des Bistums Essen untersucht die Autorin im Rahmen der vorliegenden Dissertation die Rezeption der Konzilsbeschlüsse sowohl auf der Ebene der Bistumsleitung als auch in einzelnen Pfarrgemeinden. Die folgenden Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse:
Greifen die Hirtenbriefe des Bischofs von Essen, Dr. Franz Hengsbach, die Themen des Konzils auf und geben sie Impulse für die Umsetzung der Beschlüsse im noch jungen Bistum an der Ruhr? In welchem Umfang befassen sich das KIRCHLICHE AMTSBLATT für das Bistum Essen und die Bistumszeitung RUHRWORT mit der Umsetzung der Reformen des Konzils in den Pfarrgemeinden der Diözese?
Konzentriert sich die Gremien der Bistumsleitung bei ihrer Arbeit allein auf die Einrichtung des neu gegründeten Bistums oder richten sie ihren Blick auch auf die Vorbereitung, Durchführung und Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils? Geben sie Anregungen und Impulse zur Aufnahme der konziliaren Beschlüsse an die einzelnen Pfarrgemeinden – ihre Priester und Gläubigen – weiter?
Inwieweit zeigen sich bereits mit der Bildung der Pfarrausschüsse in den Gemeinden in den Jahren 1961 und 1962 erste Anzeichen für eine Mitbestimmung der Laien? Knüpft die Arbeit der zum ersten Mal im Jahr 1968 gewählten Pfarrgemeinderäte an die Arbeit der Pfarrausschüsse an oder bewirkt das Konzil ein verändertes Bewusstsein der Rolle der Laien in den Pfarrgemeinden?
Im Kontext der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils war die Umgestaltung der Altarräume vielfach das erste sichtbare Zeichen für die Umsetzung dieser Reform. Doch auch die Liturgie und der gottesdienstliche Alltag in den Pfarrgemeinden erfuhren Veränderungen. Wie sind diese von den Gläubigen aufgenommen worden – wie wurden sie ihnen erläutert worden?
„Nur einige wichtige Konzilsergebnisse erst sind im kirchlichen Leben sichtbar geworden, das eigentliche „Konzilsmassiv“ harrt noch der Aufarbeitung“ – so formulierte es Bischof Hengsbach im Jahr 1967. Die vorliegende Studie fragt nach den Aktivitäten des Bistums in Richtung auf eine solche ‚Aufarbeitung’ des Konzils.

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