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Das Gebetbuch für Herzog Albrecht V.

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Kurzbeschreibung

Das Hauptwerk eines der führenden Meister der Wiener Buchmalerei der Spätgotik
Das Gebetbuch für Herzog Albrecht V. von Österreich gehört zu den bedeutendsten Schätzen aus habsburgischem Bücherbesitz. Die kostbar illuminierte Handschrift, das früheste erhaltene Gebetbuch für einen österreichischen herrscher, war zur privaten Andacht Herzog Albrechts V. (ab 1438 als deutscher König Albrecht II.) bestimmt.
Die zahlreichen Gebete, die sich auf die zentralen Glaubensinhalte der Eucharistie und der Passion Christi, auf Maria und die Heiligen, auf Buße und Erlösung konzentrieren, sind ausnahmslos in deutscher Sprache verfaßt. Damit verdient die Handschrift als eines der wenigen frühen Zeitdokumente für die volkssprachliche Praxis der Laienfrömmigkeit besonderes Interesse.
Das äußere Erscheinungsbild des Codex wird von der sehr sorgfältig ausgeführten gotischen Buchschrift, von einem souverän beherrschten kalligraphischen Buchstabendekor und von den hochqualitativen Miniaturen bestimmt. Es war einer der führenden Wiener Buchmaler der Zeit, der mit diesem Codex sein Hauptwerk geschaffen hat. Die nachweislich enge Verbindung zum Wiener Hof hebt den Meister in den Rang eines Fürstenmalers.

Details
Schlagworte

Titel: Das Gebetbuch für Herzog Albrecht V.
Autoren/Herausgeber: Andreas Fingernagel (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Veronika Pirker-Aurenhammer
Aus der Reihe: Codices Illuminati
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783201017831

Seitenzahl: 88
Format: 28 x 21,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 547 g
Sprache: Deutsch

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