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Das Kalibergwerk Menzengraben

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Kurzbeschreibung

Mit der Teufung des Kalischachtes Menzengraben wurde 1911 begonnen. Im Laufe seines Bestehens kam es zu erheblichen Ausbrüchen von Kohlendioxyd. Im zweiten Weltkrieg diente der Schacht zeitweise als Depot für Pilotenkleidung der Luftwaffe. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kaliförderung wieder aufgenommen. 1953 und 1958 ereigneten sich Gasausbrüche von bisher nicht erlebten Ausmaß mit mehreren Todesopfern. Seit 1966 diente der Kalischacht nur noch als Material- und Wetterschacht.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Das Kalibergwerk Menzengraben
Autoren/Herausgeber: Rolf Leimbach
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783839131473

Seitenzahl: 68
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 111 g
Sprache: Deutsch

Rolf Leimbach:
Studienrat i. R. Rolf Leimbach war 47 Jahre Lehrer. Als Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für Unterstufenforschung an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR war er beteiligt an der Weiterentwicklung der Lehrpläne und Lehrmaterialien für das Fach Heimatkunde. Publikationen in der Fachzeitschrift „Die Unterstufe“ befassten sich mit der Methodik des Experiments im Heimatkundeunterricht und der Erziehung zu einer aktiven Fragehaltung. Rolf Leimbach veröffentlichte zahlreiche methodische Handreichungen für den Heimatkundeunterricht. In Lehrbuchverlagen ist er Autor vieler Lehrbücher, Schülerarbeitsheften und Unterrichtshilfen für den Heimatkunde- und Sachunterricht in allen neuen Bundesländern.
Besonders nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst intensivierte Rolf Leimbach seine Forschungen zur Geschichte seines Heimtortes Stadtlengsfeld. Er veröffentlichte im Eigenverlag eine umfangreiche Chronik seiner Heimatstadt, die Geschichte des Porzellanwerkes, des Schulwesens, des Kaliwerkes Menzengraben, des Kirchengebäudes und seiner schriftlichen Hinterlassenschaften im Turmknauf. Weitere Publikationen befassen sich mit den Hexenprozessen im 17. Jahrhundert, den Ereignissen des Jahres 1848 in der Stadt Lengsfeld, der Brandkatastrophe 1878 und dem Jahr 1945. Ein ganz besonderer Schwerpunkt ist die Erforschung der einstigen israelitischen Gemeinde, die mit etwa 800 Mitgliedern um 1800 zu den größten in Thüringen zählte.
Als ehemaligen Lehrer ist Rolf Leimbach besonders daran gelegen, die facettenreiche Geschichte seiner Heimatstadt vielen Einwohnern und Gästen nahezubringen. Deshalb engagiert er sich im Kultur- und Geschichtsverein mit Vorträgen, Führungen und Ausstellungen.

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