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Das Leben des Jacopo della Quercia, Niccolò Aretino, Nanni di Banco und Luca della Robbia

Deutsche Erstausgabe

Wagenbach, K,
Taschenbuch
12,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Vier toskanische Bildhauer
der Frührenaissance:
Vasari ergreift die Gelegenheit,
zu Künstlerkonkurrenz
und Wettbewerb anzuspornen – und hält
sich auch mit seinem Urteil nicht zurück.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Das Leben des Jacopo della Quercia, Niccolò Aretino, Nanni di Banco und Luca della Robbia
Autoren/Herausgeber: Giorgio Vasari, Alessandro Nova (Hrsg.)
Übersetzer: Victoria Lorini
Weitere Mitwirkende: Johannes Myssok
Aus der Reihe: Vasari
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783803150493

Seitenzahl: 128
Format: 19 x 12 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 212 g
Sprache: Deutsch

Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo in der Toskana, war ein Universalgenie: Maler, Architekt (u. a. als Baumeister der Uffizien), Berater der Medici, Kunstsammler und Historiker. Sein Hauptwerk sind die »Leben der hervorragendsten Künstler«, kurz: »Le vite«, erstmals erschienen 1550 und im Laufe der Jahre erweitert. Vasari starb 1574 in Florenz.

Jacopo della Quercia wird von Vasari als nahezu vollkommener Bildhauer
gefeiert. Er kam aus Siena, wo er unter anderem die Reliefs und Figuren
der Fonte Gaia auf der Piazza del Campo geschaffen hatte, und ging nach
Florenz, um in der toskanischen Kunstmetropole seine Fähigkeiten zu vervollkommnen.
Wie so oft in den Lebensbeschreibungen preist Vasari Florenz
als Hauptstadt der Künste. Dieser absolute Rang wird nur gemildert, wenn
es um einen Künstler aus Arezzo geht, wie im Fall des Niccolò Aretino. Die
Kunst seines Landsmannes betrachtet der Aretiner Vasari mit anderen Augen
und schreibt zugleich eine Kunstgeschichte seiner Geburtsstadt.
Über Nanni di Banco berichtet Vasari vor allem Anekdoten: So etwa über
eine Skulpturengruppe, die der Bildhauer für die Florentiner Kirche Orsanmichele
geschaffen hatte: zunächst passten nur drei der vier Heiligenfiguren
in die dafür vorgesehene Nische – der große Bildhauer Donatello musste zu
Hilfe eilen und die Figuren der Nische anpassen. Luca della Robbia wird
für die Erfindung der glasierten Terrakottaplastik gerühmt, eine Technik,
die es laut Vasari in der Antike nicht gegeben hat und die belegt, dass die
Künstler nicht nur in den Fußspuren der Alten laufen, sondern durchaus etwas
wirklich Neues erfinden können.

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