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Das gemeinsame Interesse an einer Regelung der Hochseefischerei.

Dargestellt am Beispiel des Fish Stocks Agreement.

Duncker & Humblot,
Buch
74,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Zwar untersucht die Autorin einen speziellen Vertrag der internationalen Hochseefischerei, doch geht sie in der vorliegenden Arbeit weit über das - eingehend dargestellte - aktuelle Seefischereirecht hinaus: Im Zentrum steht die Frage, ob und in welchem Umfang das moderne Völkerrecht Verträge akzeptiert, deren Inhalt auch Drittstaaten bindet. Nach dem herkömmlichen Souveränitätsverständnis, das auf der Regel pacta tertiis non nocent beruht, ist eine solche Drittwirkung unbekannt.
Anhand des Fish Stocks Agreement stellt sich heraus, daß internationale Rechtsetzung durch sogenannte Ordnungsverträge möglich ist. Deren Rechtfertigung liegt darin, daß sie Ausdruck des internationalen Allgemeininteresses sind. Dieses Phänomen stellt eine wichtige, höchst aktuelle Entwicklung des modernen Völkerrechts dar und ist im Zusammenhang mit einer Tendenz zu sehen, das Völkerrecht als eine "objektive", vom ausschließlichen Willen der Staaten unabhängige Rechtsordnung zu begreifen. Das gewählte Thema ist damit über den rein fischereirechtlichen Aspekt hinaus von allgemeiner Bedeutung.

Details
Schlagworte

Titel: Das gemeinsame Interesse an einer Regelung der Hochseefischerei.
Autoren/Herausgeber: Jonna Ziemer
Aus der Reihe: Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität Kiel
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428097418

Seitenzahl: 305
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 415 g
Sprache: Deutsch

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