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Das kalte Licht der fernen Sterne

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Kurzbeschreibung

Eine Jugend im Russland der späten 1980er Jahre, ein Roman über Liebe und Enttäuschung, Abschied und Aufbruch.

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Hauptbeschreibung

Titel: Das kalte Licht der fernen Sterne
Autoren/Herausgeber: Anna Galkina
Aus der Reihe: Debütromane in der FVA
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783627002244

Seitenzahl: 224
Sprache: Deutsch

Anna Galkina, geboren und aufgewachsen in Moskau, kam 1996 mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach einem Studium der Informatik arbeitet sie als Software-Testingenieurin, Malerin und Fotografin und lebt in Bonn. Anna Galkina schreibt auf Deutsch, »Das kalte Licht der fernen Sterne« ist ihr erster Roman.
»Galkinas Erzählerin beobachtet scharf und detailgenau, mit einem kalten Blick, der offen ist für das unfreiwillig Skurrile. (...) Hinter all dem, was im Roman unausgesprochen bleibt, im Schatten der Erfahrungen in all ihrer Härte, eröffnet sich ein Sehnsuchtsraum. Er wird in Galkinas gelungenem Debüt vermessen.« (ZEIT Online)
»Mal humorvoll, mal poetisch, aber nie selbstmitleidig erzählt Anna Galkina die Geschichte einer Kindheit und Jugend, die ebenso gewaltsam wie idyllisch ist. Dabei schafft sie es, eine nahezu hypnotische Atmosphäre zu erzeugen. Ein Debütroman voller Schönheit und Schrecken.« (WDR5 Bücher | Buch der Woche)
»Große Kunst (...) Anna Galkina hat ein Auge für Details, die mehr als Worte sagen und die man so schnell nicht wieder vergisst.« (WDR 1LIVE)
»Wir lesen von magischen Räumen und unheimlichen Gegenständen in der elterlichen Wohnung, von der Birkensaftgewinnung im Frühling, aber auch von Hundewelpen, die ertränkt werden, und von den brutal autoritären Erziehungsmethoden der Grundschullehrer. All das gießt die junge Schriftstellerin in eine höchst poetische Sprache.« (Der Freitag)
»Die Lektüre geht unter die Haut und gräbt sich in die Eingeweide. (...) Nastjas Kindheit wird noch länger in der Leserschaft nachhallen.« (Falter)
»Es ist das Nebeneinander von ausdrucksvoller Lyrik und gnadenlosem Realismus, das an diesem Buch so überrascht.« (Südkurier)

Die matronenhafte Bibliotheksdirektorin Tamara, die mit dem kränklichen Wiktor ihren zweiten Frühling erlebt. Sergej mit den Kunstledersandalen, dessen Scheune begehrter Treffpunkt der Jugendlichen ist. Die drei »Schlampen«: Lena mit dem Oberlippenbart, Dina mit dem Vater im Knast und Oksana, Expertin für Schwangerschaftsabbrüche. Nastja beobachtet sie, seit sie ein kleines Mädchen ist. Zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter lebt sie in einem Städtchen unweit von Moskau, das bessere Tage gesehen hat. Die Bewohner hausen zwischen Eimern und Einweckgläsern, zwischen Plumpsklo und Gemüsegarten, trinken bitteres Bier und selbstgebrannten Schnaps, beschimpfen und vergnügen, lieben und schlagen sich. Zunächst scheint Nastja als Erzählerin wie über dem Geschehen zu schweben, dann jedoch zieht es sie mitten hinein in das Pop-up-Panorama der russischen Provinz. Sie erlebt Geschichten voller Poesie und Gewalt, Tragik und Humor, Episoden mit ungewissem Ausgang. Bis Nastja sich in den jungen Soldaten Dima verliebt und es so aussieht, als würde ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung nehmen.
Anna Galkinas Blick kennt keine Scheu und kein Erbarmen, durchbohrt die Härte des sowjetischen Alltags, trifft mitten ins Herz. »Das kalte Licht der fernen Sterne« erzählt unerbittlich und doch unbeschwert, mit viel Humor und großer Warmherzigkeit, von Schicksalen, die lange nachhallen.

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