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Der NSU Prozess

Das Protokoll

Kunstmann, A,
Buch
39,00 € Preisreferenz Lieferbar ab 01.01.2017
Dieses Produkt ist auch verfügbar als:

Kurzbeschreibung

Am 6. Mai 2013 beginnt in München der größte Strafprozess in Deutschland seit der Wiedervereinigung: Eine Frau und vier Männer werden beschuldigt, die Terrororganisation NSU gegründet oder unterstützt zu haben – eine rechtsradikale Gruppe, die zehn Menschen ermordet, zwei Sprengstoffanschläge verübt und 15 Raubüberfälle begangen haben soll. Das Verfahren wird mehr als drei Jahre dauern, mehr als 600 Zeugen und Sachverständige kommen zu Wort.
Annette Ramelsberger, Tanjev Schultz und Rainer Stadler gehören zu den wenigen Journalisten, die Zutritt zum Gerichtssaal erhielten und die Verhandlung vom ersten Tag an lückenlos verfolgt haben. Aus ihren täglichen Mitschriften ist ein umfangreiches Protokoll entstanden, das in diesem Buch dokumentiert wird. Es handelt sich um Originaltöne aus der Verhandlung, die gekürzt, aber sonst unverändert wiedergegeben werden. Durch die Stimmen des Richters, der Zeugen, der Sachverständigen, der Anwälte und der Angeklagten entsteht ein Gesamtbild von zehn Jahren Terror, dem nicht endenden Schmerz der Opfer, dem eiskalten Vorgehen der Täter, dem Dilettantismus der Ermittler und der schwierigen Suche nach der Wahrheit, die doch so offensichtlich zu sein scheint.
Der NSU-Prozess – ein Stück deutscher Geschichte.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Der NSU Prozess
Autoren/Herausgeber: Annette Ramelsberger , Tanjev Schultz, Rainer Stadler

ISBN/EAN: 9783956140952

Seitenzahl: 800
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Annette Ramelsberger ist Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung, Tanjev Schultz arbeitet dort als politischer Redakteur und Rainer Stadler beim Magazin der Süddeutschen Zeitung. Für dieses Buch haben die drei Autoren ihre Mitschriften aus dem Prozess von mehr als 3000 Seiten verarbeitet, verdichtet und editiert – nicht zuletzt um spätere Missverständnisse und Legendenbildung zu verhindern. Denn bisher ist es an deutschen Gerichten nicht vorgesehen, ein offizielles Protokoll zu erstellen, auch nicht bei einem politisch so brisanten und historisch einmaligen Verfahren wie dem NSU-Prozess.

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