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Der Trend zu Lean-production und die Folgen für die logistische Kette

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 2,0, Fachhochschule Schmalkalden (FB Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Produktionsstandort Deutschland ist als sehr kostenintensiv einzustufen. Insbesondere die
hohen Personal- und Energiekosten, die vergleichsweise geringe Jahresarbeitszeit,.

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Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Der Trend zu Lean-production und die Folgen für die logistische Kette
Autoren/Herausgeber: Anna Hajrabedjan
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638188692

Seitenzahl: 32
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 2,0, Fachhochschule Schmalkalden (FB Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Produktionsstandort Deutschland ist als sehr kostenintensiv einzustufen. Insbesondere die
hohen Personal- und Energiekosten, die vergleichsweise geringe Jahresarbeitszeit, sowie die
hohe Steuerbelastung stellen Probleme für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie
dar. Dies machte sich in den 90 er Jahren bemerkbar, da in diesem Zeitraum die Gewinne in
Deutschland rückläufig waren. Jedoch waren nicht nur die Kostennachteile für den teilweisen
Verlust der Konkurrenzfähigkeit verantwortlich, sondern ebenfalls das starre System der
Massenfertigung. Dies ist gekennzeichnet durch eine extreme Arbeitsteiligkeit, d.h. dass der
Produktionsprozess von der Führungsebene geplant sowie gesteuert und von ungelernten oder
angelernten Personal ausgeführt wird. Daher sind die Strukturen des Systems sehr komplex
und damit unflexibel. Das System kann nur verzögert auf Änderungen des Marktes reagieren.
Des Weiteren entstehen hohe Personalkosten, da viele Arbeitskräfte für Planung, Steuerung
und Qualitätskontrolle benötigt werden. Da bei diesem System nur große Stückzahlen
produziert werden, kann es den Forderungen des Marktes nach Vielfalt nicht gerecht werden.
In dieser Zeit musste man sich an erfolgreicheren Wirtschaftsmächten orientieren, wie z.B.
Japan. Durch eine groß angelegte Studie des „Massachusetts Institute of Technologie“ (MIT)
von 1984 –1989 wurde der Grundstein des Erfolgs der japanischen Wirtschaft bekannt. Er
heißt „ Lean-production“ (engl.: schlanke Produktion). Dieses völlig neue System wurde in
den 50 er Jahren von Eiji Toyota und Taiichi Ohno entwickelt. In dieser Zeit steckte Japan in
einer Krise. Daher musste mit möglichst geringen Mitteln ein Produktionssystem entwickelt
werden, was Japan aus dieser Krise führt.
Lean-production ist ein innovatives Produktionssystem, welches für die Steigerung der
Produktivität, Flexibilität und Qualität steht. Der Leitgedanke dieses Systems ist, jegliche
Verschwendung zu vermeiden und die betrieblichen Abläufe ständig zu verbessern. Des
Weiteren geht es direkt auf die Kundenwünsche ein und produziert kleine Losgrößen. Die
Arbeitsabläufe werden im Gegensatz zur Massenfertigung dezentral von kleinen autonomen
Gruppen organisiert (Teams), was einen schnellen Informationsfluss begünstigt. Daher kann
das System schnell auf Änderungen am Markt reagieren. [.]

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