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Der altersdemographische Aufbau als Herausforderung für Gesundheitswissenschaftler

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Universität Bremen, Veranstaltung: Soziale Probleme und Lebenslagen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die demographische Alterspyramide gibt es nicht mehr – sie hat sich mittlerweile in die Form einer Tanne verwandelt und nach.

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Hauptbeschreibung

Titel: Der altersdemographische Aufbau als Herausforderung für Gesundheitswissenschaftler
Autoren/Herausgeber: Ulrike Binias
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638544955

Seitenzahl: 26
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Universität Bremen, Veranstaltung: Soziale Probleme und Lebenslagen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die demographische Alterspyramide gibt es nicht mehr – sie hat sich mittlerweile in die Form einer Tanne verwandelt und nach demographischen Aussagen wird sie in den nächsten Jahrzehnten eher einer Urne oder einem Kebabspieß gleichen.
Als ich das erste Mal in diesem Semester mit dem Thema „Demographische Altersentwicklung und die Probleme für die Zukunft“ konfrontiert wurde, dachte ich, dieses Thema geht mich nichts an. Das meine Generation vermutlich keine Rente mehr bekommen wird, hatte ich verinnerlicht; nicht jedoch die Probleme, die durch „kranke, gebrechliche Alte“ auf die Bevölkerung zukommen. Innerhalb weniger Wochen wurde ich durch einen Unternehmensberater das zweite Mal auf dieses Thema aufmerksam gemacht.
Unser zukünftiges Problem scheint sich nicht nur darauf zu beschränken, dass die Pflegeversicherungen und die Rentenkassen leer sein werden und die Bevölkerung immer älter wird, da die Geburtenzahlen in Deutschland rückläufig sind. Ein weiteres Problem, dass in Zeiten hoher Arbeitslosenquoten kaum vorstellbar zu sein scheint, ist, dass wir bereits in wenigen Jahren zu wenige Arbeitskräfte haben.
Betriebe, die heute keine Mitarbeiter beschäftigen, die älter als 50 Jahre alt sind, müssen ab 2020 damit rechnen, für diese Art des Altersrassismus viel zu bezahlen. Wer heute überwiegend Mitarbeiter um die 40 beschäftigt, muss in der Zukunft auf einen Schlag mehr Stellen neu besetzten, als es Bewerber geben wird. Bei einer Arbeitslosenzahl von 5 Millionen erscheint dieses Szenario augenblicklich noch absurd, doch allein durch den Geburtenmangel wird es 2020 bereits vier Millionen weniger Bundesbürger in Deutschland geben (Grill 2006:76). Arbeiter und Angestellte werden zukünftig viel weniger Rente bekommen.
Nach genauerem Hinsehen wurde mir bewusst, dass mich und alle anderen nachfolgenden Generationen dieses Thema sehr interessieren muss, da wir die Alten von morgen sind. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren und müssen heute Maßnahmen ergreifen, um von den potentiellen sozialen Problemen der Zukunft nicht mit vollem Ausmaß getroffen zu werden.
Fasziniert von der These „die heutigen 40 jährigen einzufrieren“ und sie mit ihrem aktuellen Gesundheitszustand in die Jahre 2020 / 2030 zu transportieren, um genügend Humankapital zu haben, spürte ich, dass dieses Thema hoch aktuell ist.

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