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Der anomische Selbstmord nach Émile Durkheim

Anhand dreier aktueller Beispiele

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der französische Soziologe Émile Durkheim (1858-1917) befasste sich in seinem zunächst 1897 in Frankreich erschienen Werk „Le suicide“ (dt.: Der Selbstmord) mit den Ursachen des.

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Hauptbeschreibung

Titel: Der anomische Selbstmord nach Émile Durkheim
Autoren/Herausgeber: Harry Körner
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656495956

Seitenzahl: 13
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der französische Soziologe Émile Durkheim (1858-1917) befasste sich in seinem zunächst 1897 in Frankreich erschienen Werk „Le suicide“ (dt.: Der Selbstmord) mit den Ursachen des Suizids als sozialem Phänomen, einer Tatsache, die für ihn in einer Gesellschaft völlig normal schien bzw. nicht unnormal in dem Sinne, als dass jenes Phänomen nicht allein auf der Individualebene, sozusagen als psychisches, sondern vielmehr makrosoziologisch zu untersuchen sei. Für Durkheim ist ein Selbstmord „jede[r] Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im voraus kannte.“ Zusätzlich fielen seine Studien bezüglich des Selbstmordes in eine Zeit, in der er die moderne Gesellschaft in einem Zustand der moralischen Krise, also ungenügender sozialer Ordnung, wähnte, was hinsichtlich seiner Ursachenforschung der verschiedenen sozialen Hauptgründe für Selbsttötungen zu einer Klassifizierung führte, wonach drei Typen zu unterscheiden seien: altruistisch, egoistisch und anomisch.
Mit diesem Letzten will ich mich während dieser Hausarbeit näher befassen, da eine gewisse Tagesaktualität dieser Durkheimschen These im Zuge der internationalen Finanzkrise, deren Auswirkungen seit gut drei Monaten bis zum heutigen Tage und wohl darüber hinaus spürbar sind und sein werden, nicht von der Hand zu weisen ist. Hierzu werde ich zuerst einmal den anomischen Selbstmord nach Durkheim hinsichtlich ökonomischer wie – der Vollständigkeit halber, wenn auch im Zusammenhang mit den weiteren Ausführungen in dieser Arbeit vernachlässigbarer – nicht-ökonomischer Auslöser darlegen, bevor ich anhand dreier zeitgenössischer in- sowie ausländischer Beispiele, welche im jeweiligen Land stark medial dokumentiert wurden und somit gut nachvollziehbar sind, versuchen werde, die Theorie Durkheims auf die Praxis bzw. die Realität des Hier und Jetzt zu übertragen. Hierbei handelt es sich um den Deutschen Adolf Merckle, den Franzosen Thierry Magon de La Villehuchet und den Iren Patrick Rocca, alle drei von den derzeitigen Wirren der internationalen Finanzwelt betroffen.
Da es sich wie bereits erwähnt um zeitgenössische Fallbeispiele handelt, habe ich den Großteil meiner Sekundärliteratur diversen angesehenen europäischen Qualitätstageszeitungen bzw. deren jeweiliger Internetausgabe entnommen.

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