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Der offene Mund

Über ein zentrales Phänomen des Pathischen

Theater der Zeit,
Buch
22,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Weitung des Mundes markiert den Menschen grundlegend als aisthetisches Wesen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der offene Mund die Kultur- und Kunstgeschichte von der antiken Maske bis zur gegenwärtigen (Pop-)Performance durchzieht. Allerdings offenbart der geweitete Mund zuvorderst jene pathische Erfahrung, die sich weder auf Zeichen, Bilder oder Sprache reduzieren lässt. Wovon kündet folglich der offene Mund? Was geht aus ihm hervor?
Anhand seiner vielfältigen und vieldeutigen Weitungen – Gähnen, Schreien, Heulen, Staunen, Sprechen, Lachen, Singen – beschreibt Lorenz Aggermann in seiner Studie den spielerischen Umgang mit den sonoren und affektiven Registern des Subjekts und etabliert derart eine anthropologisch grundierte Theorie der
darstellenden Kunst. Zahlreiche Abbildungen bieten zudem eine kleine Phänomenologie des offenen Mundes.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Der offene Mund
Autoren/Herausgeber: Lorenz Aggermann
Aus der Reihe: Recherchen

ISBN/EAN: 9783943881080

Seitenzahl: 300
Format: 24 x 14 cm
Gewicht: 483 g
Sprache: Deutsch

Lorenz Aggermann studierte Theater,- Film und Medienwissenschaft, europäische Ethnologie und Germanistik an den Universitäten in Wien und Berlin, ehe er als Assistent an das Institut für Theaterwissenschaft
der Universität Bern wechselte. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen.

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