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Der wissenschaftstheoretische Realismus und die Autorität der Wissenschaften

Vieweg & Teubner,
Buch
54,99 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Aufsätze in diesem Band befassen sich mit gewissen Aspekten der Rolle der Wissenschaften in unserer Kultur. Im ersten Teil wird gefragt, ob die Wissenschaft einen Beitrag zu unserem Weltbild leisten kann, oder ob sie einzig dazu taugt, Voraussagen zu machen oder Erfahrungen zu ordnen in einer Welt, deren Züge durch andere überlegungen bereits festgelegt sind. Im zweiten Teil wird gefragt, ob die Methoden und Ergebnisse der Wissen schaft wirklich die immense Autorität haben, die man ihnen heute zuschreibt. Die Antwort auf die erste Frage lautet: die Wissenschaft kann eine Kosmolo gie im vollen Sinne des Wortes sein, sie ist in dieser Hinsicht der Religion, der Philosophie, dem Alltagsdenken, dem Mythos sicher nicht untergeordnet. Ich erreiche diese Antwort auf dem Umweg über die Diskussion eines Problems, das in der Literatur den etwas pompösen Namen 'Das Problem der Existenz theoreti scher Entitäten' erhalten hat. Die Antwort auf die zweite Frage lautet: die Wissenschaft ist anderen Ideolo gien aber auch nicht übergeordnet, sie hat keine höhere Autorität als jene. Diese Antwort erhalte ich in zwei Schritten. Erstens durch eine Kritik der Wissenschafts theorie, wo man ja zeigen will, warum die Wissenschaft so hervorragt. Zweitens durch eine Kritik der von den Wissenschaften selbst gemachten Ansprüche.

Details
Schlagworte

Titel: Der wissenschaftstheoretische Realismus und die Autorität der Wissenschaften
Autoren/Herausgeber: Paul Feyerabend
Aus der Reihe: Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie
Ausgabe: 1978

ISBN/EAN: 9783528084110

Seitenzahl: 367
Format: 0 x 0 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 653 g
Sprache: Deutsch

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