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Die „Afrikanisierung“ der Menschenrechte

Menschenrechte zwischen kultureller Identität und Universalität

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,3, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurde im Jahr 1948 der Grundstein für einen internationalen Menschenrechtsschutz gelegt. Vor.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die „Afrikanisierung“ der Menschenrechte
Autoren/Herausgeber: Sabine Forkel
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656657767

Seitenzahl: 15
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,3, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurde im Jahr 1948 der Grundstein für einen internationalen Menschenrechtsschutz gelegt. Vor allem die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges führten dazu, dass erstmals ein menschenrechtliches Dokument auf der Basis völkerrechtlicher Verständigung verfasst wurde. Dabei beinhaltet bereits die grundlegende Absicht „Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt“ in der Präambel den Anspruch auf eine weltweite Gültigkeit der Menschenrechte.
Über die Entstehung von Menschenrechten in anderen Teilen der Erde, wie Afrika, ist uns wenig bekannt. Es ist anzunehmen, dass sich bereits in frühen, traditionellen afrikanischen Gesellschaften ein spezifisches Rechtsverständnis entwickelte, welches bis heute Einfluss auf die bestehenden Rechtssysteme in Afrika und die afrikanische Einstellung gegenüber den universellen Menschenrechten ausübt. Aus dieser Annahme heraus entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten ein Prozess der „Afrikanisierung“ der Menschenrechte, der auf der Forderung nach internationaler Anerkennung der afrikanischen Selbstbestimmung, Entwicklung
und der eigenen Menschenrechte basiert.
Diese Arbeit hinterfragt, worin genau die Forderung nach afrikanischen Menschenrechten besteht und welche Merkmale und Besonderheiten der afrikanischen, kulturellen Identität dieser zugrunde liegen. Im ersten Teil erfolgt eine kurze Darstellung der Entstehung des Rechtspluralismus, der bis heute in den afrikanischen Staaten vorherrschend ist und Auskunft über die bestehenden Rechtssysteme und ihre Problematiken gibt. In Kapitel 3 wird der vom „Westen“ erhobene Universalitätsanspruch der Menschenrechte einer spezifisch afrikanischen Rechtsauffassung gegenübergestellt und in diesem Zusammenhang untersucht, welche Rollen die traditionellen Werte und die kulturelle Identität dabei einnehmen. Der letzte Teil befasst sich mit der Afrikanischen Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker als erstes afrikanisches Konzept von Menschenrechten. Dabei werden die Besonderheiten des Dokuments hinsichtlich einer auf Tradition und Kultur beruhenden, afrikanischen Rechtsauffassung analysiert. [.]

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