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Die Allegorie der fünf Sinne in "El hombre deshabitado" von Rafael Alberti

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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Dramenformen des Barock auf der spanischen Bühne des 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren der 1920er ist deutlich zu erkennen, dass besonders ein Thema den Autor ...

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Hauptbeschreibung

Titel: Die Allegorie der fünf Sinne in "El hombre deshabitado" von Rafael Alberti
Autoren/Herausgeber: Sabrina Junge
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783668201002

Seitenzahl: 19
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Dramenformen des Barock auf der spanischen Bühne des 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren der 1920er ist deutlich zu erkennen, dass besonders ein Thema den Autor Rafael Alberti zu beschäftigen scheint: cuerpos deshabitados. Die Thematik des Verlassens der Seele und insbesondere im Fall des „El hombre deshabitado“, der fünf Sinne, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Werke. Besonders in zwei Werken sind die Gemeinsamkeiten nicht von der Hand zu weisen. Die Rede ist von „Sobre los ángeles“ (1927 - 1928) und „Sermones y moradas“ (1928 -1929). Liebe, Wut, Scheitern und Unsicherheit, sind die Themen, die für Alberti nicht nur eine große Rolle in der Literatur spielen, sondern ihn auch im Privatleben beschäftigen.
Nachdem er sich 1925, nach dem Gewinn des Literaturnobelpreises, lediglich dem Schreiben widmete, ereilte ihn 1927 eine schwere, persönliche Krise. Unzufrieden mit seinem Werk steht Alberti in diesen Jahren am Rande des Abgrundes. In dieser Krise lernt er die Künstlerin Maruja Mallo kennen und lieben. Die Beziehung zu ihr prägte nicht nur Albertis Leben, sondern im Besonderen auch seine literarischen Werke. Die Beiden beeinflussten sich gegenseitig in ihren Werken, doch die turbulente Liebesgeschichte fand ein jähes Ende, als die Schriftstellerin María Teresa León in Albertis Leben trat. Zwischen zwei Stühlen stehend, lassen sich Parallelen zu dem Liebes-Dreieck aus „El hombre deshabitado“ finden. 1930 beendet er dann endgültig die Beziehung zu Mallo und heiratet León.
Als 1931 “El hombre deshabitado” auf die Bühne kommt, hat er seine persönliche Krise überstanden. Jedoch ist die Botschaft des Stückes so düster und dramatisch wie Albertis Gemüt zu seinen schlechtesten Zeiten: Gott ist böse und hasst El Hombre.
Von besonderer Bedeutung in “El hombre deshabitado” sind die fünf Sinne, die als allegorische Figuren auftreten. Welche Rolle spielen sie in diesem Stück? Und inwiefern sind sie an dem Sturz des Hombres beteiligt? Diese werden in dieser Hausarbeit, die sich auf die Allegorie der fünf Sinne konzentriert, beantwortet. Zunächst werde ich den Begriff des „deshabitado“ erläutern um daraufhin auf die Cinco Sentidos einzugehen. In folgendem Punkt werden die Szenen, in denen die Sinne auftreten näher betrachtet und anhand dieser, ihre Entwicklung im Laufe des Stückes analysiert. Auch in Calderon's “Los encantos de la culpa” spielen die fünf Sinne eine wichtige Rolle. Daher halte ich eine Betrachtung der Sinne nach Calderons Auffassung und einen abschließenden Vergleich zu Albertis Cinco Sentidos für sinnvoll.

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