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Die Bedeutung der Treuepflicht für die persönliche Haftung des GmbH-Gesellschafters wegen existenzvernichtenden Eingriffs

Kovac, Dr. Verlag,
Buch
88,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Martin Loll hat sich zum Ziel gesetzt, auf der Grundlage der Bremer
Vulkan-Entscheidung zu der Entwicklung der Grundlagen und Tatbestandsvoraussetzungen einer Gesellschafterhaftung für nachteilige
Einflußnahmen auf die Geschäftsleitung im Rahmen von faktischen
Konzernverhältnissen beizutragen. Die Erläuterungen beschränken
sich auf die Untersuchung des faktischen Konzerns, bei dem anders
als bei einem Vertrags- Konzern keine vertragliche Basis der Beherrschung besteht, diese vielmehr auf rein tatsächlichen Begebenheiten
beruht. Die Darstellung orientiert sich ferner alleine am GmbH-Konzern.
Nach einem Überblick über die bislang erreichte Entwicklung eines Haftungsinstituts sowohl für die Fälle des einfach faktischen als auch den
qualifiziert faktischen Konzern (vgl. Zweites Kapitel), wendet sich der
Verfasser der Bedeutung der Rechtsfigur der gesellschaftsrechtlichen
Treuepflicht für die Begründung einer persönlichen Gesellschafterhaftung zu. Hierbei stehen vor allem die Diskussion der dogmatischen
Grundlagen und die verbandsrechtliche Herleitung im Vordergrund
(Drittes Kapitel). Dem folgt eine Besprechung der dem Richtungswechsel zugrundeliegenden Entscheidungen des BGH, sowie der
Begründung der Aufgabe der analogen Anwendung der §§ 302,
303 AktG als Haftungsgrundlage im qualifiziert faktischen Konzern
(Viertes Kapitel).
Im Folgenden wird die Erforderlichkeit der Anerkennung eines indisponiblen Eigeninteresses als Haftungsvoraussetzung erörtert, dem
sich die Fragestellung anschließt, ob der favorisierte Treuepflichtansatz gegenüber den weiteren zur Diskussion stehenden Haftungskonzepten am besten geeignet ist, den Gläubigern einer Einpersonen-GmbH einen adäquaten Schutz vor finanziellen Ausfällen infolge
der Unterwerfung der abhängigen Gesellschaft unter die Leitung des
herrschenden Unternehmens zu verschaffen (Fünftes Kapitel). Ein gesonderter Abschnitt ist der Frage gewidmet, inwieweit das Rechtsinstitut des existenzvernichtenden Eingriffs auch für die mehrgliedrige
GmbH gilt oder ob in diesem Zusammenhang an der Analogie zu §§
302, 303 AktG festzuhalten ist (Sechstes Kapitel). Im Vordergrund des
folgenden siebten Kapitels steht die Analyse, ob die Anerkennung eines
indisponiblen Eigeninteresses für die Fälle des existenzgefährdenden
Eingriffs auf Konzernsachverhalte zu beschränken ist oder vielmehr als
allgemeiner Grundsatz des GmbH-Rechts zu verstehen ist. Im achten
und letzten Abschnitt sollen dann die Folgerungen gezogen werden,
die sich für die Haftungsvoraussetzungen und die Rechtsfolgen dieser
Haftung aus heutiger Sicht ergeben.

Details
Schlagworte

Titel: Die Bedeutung der Treuepflicht für die persönliche Haftung des GmbH-Gesellschafters wegen existenzvernichtenden Eingriffs
Autoren/Herausgeber: Martin Loll
Aus der Reihe: Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783830029083

Seitenzahl: 340
Format: 21 x 15 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 442 g
Sprache: Deutsch

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