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Die Bewertung von Kreditinstituten nach dem Shareholder Value Ansatz

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Kurzbeschreibung

Mit zunehmender Markttransparenz und Sensibilität der Kapitalanleger muß dem Interesse der Anteilseigner eine wachsende Beachtung geschenkt werden. Diese Entwicklung, die in den Vereinigten Staaten aufgrund der dortigen sehr offenen Rechnungslegung bereits vorgezeichnet wurde, deutet sich in Europa ebenfalls an. Die kapitalsuchende Unternehmung hat sich mit einer geeigneten Unternehmensführung auf diese Gegebenheiten des Kapitalmarkts, dem Markt für Unternehmenskontrolle, einzustellen. Der Shareholder Value Ansatz, ein neuartiges, in den USA entwickeltes Konzept der Unternehmensführung, ist diesbezüglich am weitesten entwickelt und mittlerweile auch von der Praxis vielfach angenommen. Die bislang einseitig auf die Marktorientierung ausgerichtete Strategieplanung soll durch den Shareholder Value Ansatz eine umfassende Nutzung aller unternehmerischen Potentiale erfahren. Im Mittelpunkt steht dabei der Nutzen der Kapitaleigner, der Shareholder Value, als entscheidungsrelevante Maxime. Dieser Nutzen wird nicht an manipulierbaren handelsrechtlichen Größen gemessen, sondern am Barwert der künftigen auf die Aktie entfallenden finanzwirtschaftlichen Überschüssen.
Zu diesem Zweck ist ein Instrument zu entwickeln, das den Einfluß einzelner Unternehmensstrategien auf den Nutzen des Kapitaleigners messen kann. Die Ermittlung von Veränderungen des Unternehmenswertes ist Aufgabe einer dynamisch verstandenen Unternehmensbewertung. Ihre Instrumentalisierung zu Zwecken der Unternehmensführung stellt eine Reihe von Anforderungen, die zu einem Bewertungskonzept führt, das nicht immer mit traditionellen Ansichten übereinstimmt. Stellte die Unternehmensbewertung bislang vornehmlich ein Instrument zur Vorbereitung eines Kaufes bzw. Verkaufes dar, so erhält sie unter dem angeführten Blickwinkel eine neue Qualität. Die Kölner Funktionenlehre betrachtet die "Beratungsfunktion" zwar stets als eine der drei Hauptfunktionen der Unternehmensbewertung, doch muß ihr in Zukunft wohl eine vollständige andere Ausrichtung und ein anderes Gewicht beigemessen werden.
Das Untersuchungsobjekt "Kreditinstitut" erfordert die Berücksichtigung zahlreicher Besonderheiten. Insbesondere die enorme Zinsabhängigkeit von über 90 % aller Erfolgsgrößen erschwert die Evaluierung. Daher steht die Untersuchung der Auswirkungen dieses Zinsänderungsrisikos im Mittelpunkt der Arbeit. Im Ergebnis wird ein Konzept entwickelt, in dem aufgezeigt wird, wie das Zinsänderungsrisiko zufriedenstellend in die Unternehmensbewertung integriert werden kann. Dieses Konzept wird in ein die Unternehmensführung unterstützendes Gesamtkonzept der Unternehmensbewertung implementiert.
Sowohl der an der Unternehmensbewertung, als auch der an der Unternehmensführung interessierte Banker kann sich somit zahlreichen theoretischen und praktischen Anregungen sicher sein.

Details
Schlagworte

Titel: Die Bewertung von Kreditinstituten nach dem Shareholder Value Ansatz
Autoren/Herausgeber: Axel T Kümmel
Aus der Reihe: Studienreihe der Stiftung Kreditwirtschaft an der Universität Hohenheim
Ausgabe: 2., überarb. Aufl.

ISBN/EAN: 9783928238779

Seitenzahl: 160
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 222 g
Sprache: Deutsch

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