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Die Fiskalisierung des Strafverfahrens

Monetäre Sanktionen im Strafrecht

Buch
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Kurzbeschreibung

Die vorliegende Abhandlung weist nach, dass monetäre Sanktionen in deutschen Strafverfahren eine überragende Bedeutung erlangt haben. Eine solche Fiskalisierung birgt zumindest drei Problemfelder in sich: Zum Einen sieht sich die Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage gemäß § 153a StPO mit einem Legitimationsproblem konfrontiert. Zum Zweiten führen systematische Unklarheiten und ungelöste Rechtsprobleme zu Funktionsproblemen bei der Verhängung von Geldauflagen. Zum Dritten besteht bei Geldauflagen zugunsten gemeinnütziger Einrichtungen ein Zuteilungsproblem.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Die Fiskalisierung des Strafverfahrens
Autoren/Herausgeber: Stefan Frick

ISBN/EAN: 9783863810092

Seitenzahl: 292
Format: 22,9 x 16,2 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Stefan Frick, geboren 1981 in Tübingen. Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School in Hamburg und der Willamette University in Salem, OR (USA) von 2002 bis 2007. Promotionsstudium von 2007 bis 2011; Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg von 2010 bis 2012. Seit 2012 als Rechtsanwalt tätig.

Die vorliegende, Ende Juli 2010 von der Bucerius Law School Hamburg als Dissertation angenommene, Abhandlung weist eindrücklich in einem ersten Hauptteil und einem dazugehörigen Anhang nach, dass monetäre Sanktionen, d. h. insbesondere Geldstrafen und Geldauflagen, in deutschen Strafverfahren eine überragende, historisch geradezu einmalige Bedeutung erlangt haben. Eine solche Entwicklung ist per se problematisch, da die Einnahmengenerierung nach den verschiedenen Strafzwecken nicht erforderlich ist und mit diesen in Konflikt treten kann.
Im zweiten Hauptteil untersucht der Autor sodann detailliert drei Problemfelder im Zusammenhang mit Geldauflagen, die eine solche Entwicklung in sich birgt: Zum Einen sieht sich insbesondere die Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage gemäß § 153a StPO seit jeher mit einem Legitimationsproblem konfrontiert. Zum Zweiten führen systematische Unklarheiten und ungelöste Rechtsprobleme zu Funktionsproblemen bei der Verhängung von Geldauflagen. Zum Dritten besteht bei Geldauflagen zugunsten gemeinnütziger Einrichtungen ein Zuteilungsproblem, weil Kriterien für eine objektive Verteilung benötigt werden.

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