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Die Gefahren der Vereinfachung als Praxis des Agenturjournalismus - Von der Gratwanderung zwischen Not und Notwendigkeit

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Journalistik), Veranstaltung: Proseminar: "Komplexe Sachverhalte - einfache Darstellung: Was kann die Nachrichtenagentur leisten?", Sprache: Deutsch, Abstract: Vereinfachung ist im Grunde das.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die Gefahren der Vereinfachung als Praxis des Agenturjournalismus - Von der Gratwanderung zwischen Not und Notwendigkeit
Autoren/Herausgeber: Eduard Luft
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638196253

Seitenzahl: 12
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Journalistik), Veranstaltung: Proseminar: "Komplexe Sachverhalte - einfache Darstellung: Was kann die Nachrichtenagentur leisten?", Sprache: Deutsch, Abstract: Vereinfachung ist im Grunde das Kerngeschäft des Journalismus, gilt es doch, schon aus Platz- und Zeitgründen komplexe Sachverhalte auf ein angemessenes Maß zu reduzieren. Die Entscheidung darüber, was angemessen ist, wird vom einzelnen Reporter aus seiner subjektiven Sicht heraus getroffen und unterliegt oft Kriterien, die mit dem Postulat der umfassenden, unverfälschten Information unvereinbar sind. Selten ist sich der Journalist der Gefahren bewusst, die sich aus einer unzulässigen Vereinfachung zumindest potentiell ergeben. Diese gilt es in der vorliegenden Arbeit aufzuzeigen. Ziel dabei ist, die Nachrichtenmacher dafür zu sensibilisieren, welche Folgen es haben kann, wenn sie ihre Redigierarbeit nicht einigen verbindlichen Regeln unterwerfen und zum anderen, einige dieser Regeln aufzuzeigen. Zunächst soll jedoch der Begriff der Vereinfachung erläutert und damit der Gegenstand dieser Untersuchung abgesteckt werden. Anschließend geht es darum, die Themenkomplexe zu beschreiben, wo diese Praxis unverzichtbar scheint sowie darum, am Beispiel einer Zeitung einige ihrer formalen Binnenräume aufzuzählen.
Die Reduzierung des beobachteten Ereignisses beginnt schon beim Beobachter selbst. Der Prozess setzt sich fort und das Nachrichtenmaterial wird auf seinem Weg zum Endverbraucher mehrfach selektiert und komprimiert, bis es auf ein Maß gebracht ist, aus dem die Abläufe des ursprünglichen Ereignisses nur noch schwer oder gar nicht ersichtlich sind. Nachrichtenagenturen sind an diesem Prozess maßgeblich beteiligt – ihre Redakteure nehmen als Schleusenwärter die entscheidenden Veränderungen an der Nachricht vor. Presse und Funk tun oft nichts anderes, als das Ergebnis wortgetreu zu übernehmen. Daher gilt: Aus einer Analyse der Vereinfachung und ihrer Gefahren in der Berichterstattung von Zeitung und Fernsehen können Rückschlüsse auf die Arbeit von Nachrichtenagenturen gezogen werden. Aus diesem Grunde wird in der folgenden Untersuchung nicht ausdrücklich zwischen Agenturen und ihren Kunden unterschieden.

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