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Die Krise der Kulturkritik

Fallstudien zu Heidegger, Lukács und anderen

Passagen,
Buch
23,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

„Unsere abendländische Kultur ist krank“. Ist das wirklich die Botschaft der Philosophie, die nicht auf die Analyse ihrer klassischen Fragen verzichten kann und will? Der Fall Heidegger – wie auch der von Georg Lukács, der in Vajdas Buch ebenfalls eine wichtige Rolle spielt – scheint diese These zu bekräftigen. Die Essays des Bandes (über Kierkegaard, Husserl, Scheler, Freud, Kundera, Rorty und andere) versuchen aber zu zeigen, dass die philosophische Fragestellung, dieses kindliche Unternehmen des Erwachsenen auch des metaphysischen Zeitalters – uns – in sich selbst nicht zur Kulturkritik und zur Neigung zum Tyrannischen (Hannah Arendt) führt. Philosophie beginnt, kulturkritisch und dadurch gefährlich zu sein, meint Vajda, wenn sie ihre kritische Fragen selbst beantworten will. In diesem Sinne analysieren die in diesem Band versammelten Texte auch die mittlere Phase von Heideggers Denken und versuchen zu zeigen, dass der Philosoph nach 1938 nur noch das Fragwürdigste zu fragen trachtet.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Die Krise der Kulturkritik
Autoren/Herausgeber: Mihály Vajda
Übersetzer: Teódora Rajczy
Aus der Reihe: Passagen Philosophie
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783851652079

Seitenzahl: 208
Format: 23,5 x 15,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 400 g
Sprache: Deutsch

Der Autor, zwischen 1973 und 1989 als Dissident in Ungarn von jeder öffentlichen philosophischen Tätigkeit ausgeschlossen, lehrt heute wieder Philosophie in Debrecen.

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