Erweiterte
Suche ›

Die Krise der römischen Republik : Sullas Reform der res publica als Diktator

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
In Ihrem Land nicht verfügbar

Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für alte Geschichte), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: [.]
Daraufhin wurde Sulla (mittels des von Valerius Flaccus in die Volksversammlung eingebrachten
Lex.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Die Krise der römischen Republik : Sullas Reform der res publica als Diktator
Autoren/Herausgeber: Marcus Giebeler
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638239226

Seitenzahl: 18
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für alte Geschichte), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: [.]
Daraufhin wurde Sulla (mittels des von Valerius Flaccus in die Volksversammlung eingebrachten
Lex Valeria de Sulla dictatore creando) zum Zwecke des Erlasses von Gesetzen und der Neuordnung
des Staatswesen („legibus scribundis et rei publicae constituendae“5) auf unbegrenzte Zeit
zum Diktator ernannt.6
Eben jene Gesetze der Jahre 81 bis 79 v. Chr.7, mit deren Hilfe Sulla das Gesicht der res publica
nachhaltig verändert, sind Gegenstand der vorliegenden Hausarbeit. Sie verfolgt das Ziel, die einzelnen
Reformvorhaben anhand der Quellenlage zu rekonstruieren, ihre Wirkung auf den römischen
Staat und seine Verfassung aufzuzeigen und über mögliche Motive Sullas Aufschluß zu
geben. Die einzelnen Passagen der Arbeit stehen zudem unter der übergeordneten Fragestellung
nach der Art der sullanischen Reformen: Konkret geht es dabei um die Frage, ob diese einen eher
restaurativen Charakter trugen, d.h. ob sie auf eine Wiederherstellung des alten Zustandes der
nahezu uneingeschränkten Oberherrschaft des Senates und auf eine Negation der Emanzipation
der anderen Schichten zielten, oder ob Sulla vielmehr versuchte, den Staat und seine Verfassung durch ‚echte‘ Reformen auf seine Prinzipien zurückzuführen und gleichzeitig an die neuen Gegebenheiten
seiner Zeit anzupassen. [.]
5 Letzner, Sulla, S. 247 und Theodora Hantos: Res Publica Constituta. Die Verfassung des Diktators Sulla. Stuttgart Wiesbaden 1988
(Hermes Einzelschriften, Heft 50), S. 69 jeweils mit Verweis auf den griechischen Urtext bei App. b.c. 1,99,462. Ein Abdruck des Textes
findet sich bei Hantos, Res Publica, S. 69. Eine Diskussion um die Überlieferung der zweigliedrigen Formel, die so nur bei Appian zu
finden ist findet sich jeweils bei Letzner, Sulla ebd. und bei Hantos, Res Publica, ebd. Die im obigen Text verwendete deutsche Übersetzung
bezieht sich auf die Appian Ausgabe von Otto Veh (Literaturangaben im Anhang).
6 Vgl. zu diesem Kontext Letzner, Sulla, S. 246-250; Hantos, Res Publica, S.69; weitere Aussagen finden sich bei Vell. 2,28; Plut. Sulla,
33; Cic. ad Att. 9,15,2 und 8,1,2; Cic. de Har. Resp. 25,54; Liv. Ep. 89; Cic. Leg. Agr. 3,2,5; Cic. Leg. 1,15; (Alle in: A. H. J. Greenidge
und A. M. Clay, A. M. (Hrsg.): Sources for Roman History. 133-70 B.C. Oxford 2. korr. Nachdruck der 2. durchges. Aufl. 1961, S. 203f.).
7 Die in der Zeit von Sullas Diktatur (81-79 v. Chr.) auf der Grundlage des Lex Valeria de Sulla dictatore creando entstanden sind.

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht