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Die Liboriuskapelle bei Creuzburg

Zur Geschichte und Restaurierung der Brückenkapelle und ihrer spätmittelalterlichen Wandmalereien

Reinhold, E,
Buch
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Kurzbeschreibung

Ein Kleinod der vorreformatorischen Thüringer Geschichte wird nach komplizierten Restaurierungsarbeiten wieder erlebbar

Details
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Hauptbeschreibung

Titel: Die Liboriuskapelle bei Creuzburg
Autoren/Herausgeber: Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Volker Trautvetter (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Holger Reinhardt, Susanne-Maria Breustedt, Antje Coburger, Andreas Creuzburg, Michael Ernst, Thomas Grasselt, Veit Gröschner, Stephan Scheidemann, Dina D. Sperl
Aus der Reihe: Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783957550200

Seitenzahl: 128
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Die Liboriuskapelle, 1499 am Kopf der Werrabrücke an der Stelle einer einstigen Wallfahrtskapelle bei Creuzburg errichtet, birgt in ihrem Inneren eine vollständige spätmittelalterliche Ausmalung. Das für Thüringen einmalige, monumentale Bildprogramm stellt in Bildzyklen das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen dem Leben Christi gegenüber. Im Zuge der Reformation übertüncht, wurde nach ihrer Wiederentdeckung 1932 und der euphorischen Freilegung 1938 in den nachfolgenden Jahrzehnten immer wieder ein „Verblassen“ der Wandmalereien beobachtet. Trotz mehrfach durchgeführter Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen in den 1930er Jahren, nach Kriegsbeschädigung der Kapelle in den frühen 1950er Jahren und 1979 stand man dem immer wieder auftretenden Problem einer Schleierbildung auf den Bildkunstwerken mit einer gewissen Hilflosigkeit gegenüber. Die Darstellungen waren um 2000 nur noch sehr schwer zu erkennen. Aus der Öffentlichkeit wurden Befürchtungen laut, die bemerkenswerten Wandmalereien könnten wegen ihres zunehmenden Verblassens endgültig verloren gehen.
Nach seit 2001 laufenden ersten Untersuchungen initiierte das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie 2008 ein interdisziplinäres und mit Denkmalfördermitteln des Freistaates Thüringen finanziertes wissenschaftliches Projekt mit dem Ziel, alle noch offenen methodischen, technologischen und ästhetischen Fragen der anstehenden Restaurierung zu klären. Im Jahre 2010 schließlich begannen die mittlerweile abgeschlossenen, mehrjährigen Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen, mit denen ein überaus positives Ergebnis erzielt werden konnte. Die Lesbarkeit der szenischen Darstellungen ist deutlich gesteigert; die spätmittelalterlichen Bilder sind nun in ihrer Brillanz und Schönheit wieder erlebbar und geben beredtes Zeugnis der mittelalterlichen Frömmigkeit und insbesondere der Popularität der Heiligen Elisabeth in Thüringen.
Das vorliegende Arbeitsheft beschreibt die Baugeschichte und die Restaurierung anschaulich in Wort und Bild.

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