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Die Literatur der Angst

Zur Geschichte der Phantastik

Suhrkamp,
Taschenbuch
12,00 € Preisreferenz Sofort lieferbar

Kurzbeschreibung

Howard Phillips Lovecraft, einer der großen Innovatoren der phantastischen Literatur, schrieb nicht nur eigene unheimliche Geschichten und Erzählungen, sondern setzte sich auch intensiv mit dem Werk seiner Kollegen und Vorgänger auseinander. 1927 erschien seine Studie ›Supernatural Horror in Literature‹, die nach wie vor als eine der besten literarhistorischen Einführungen in die Phantastik gelten kann. Die kompakte und kenntnisreiche Darstellung zeichnet die Entwicklung des Genres von den Anfängen des »gotischen« Romans im 18. Jahrhundert bis zu den modernen Meistern der Gruselliteratur wie Arthur Machen, M.R. James und Algernon Blackwood nach. Es zeugt von Lovecrafts großer Belesenheit, daß er dabei auch die deutschen und französischen Phantasten berücksichtigt und sich nicht nur auf den angelsächsischen Sprachraum beschränkt. Edgar Allan Poe, mit dem man Lovecraft verschiedentlich verglichen hat, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Die lebendige Darstellung und die ausgewogenen kritischen Urteile machen diesen literarhistorischen Essay zu einer ebenso aufschlußreichen wie anregenden Lektüre.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Die Literatur der Angst
Autoren/Herausgeber: H. P. Lovecraft
Übersetzer: Michael Koseler
Aus der Reihe: suhrkamp taschenbuch
Ausgabe: 3. Auflage

ISBN/EAN: 9783518389225
Originaltitel: Supernatural Horror in Literature
Originalsprache: Englisch

Seitenzahl: 152
Format: 17,8 x 11 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 100 g
Sprache: Deutsch

Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren und starb am 15. März 1937 ebenda. Im Alter von acht Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung und erzählte ihm selbsterfundene Horrorgeschichten. 1914 wurde Lovecraft Mitglied einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren, deren Ziel es war, durch Kongresse den Austausch unter den Autoren zu fördern. Dieser Austausch mit Gleichgesinnten verlieh Lovecraft neuen Schwung: Die Kurzgeschichten The Tomb und Dagon erstanden in dieser Zeit. 1924 heiratete Lovecraft die sieben Jahre ältere jüdische Ukrainerin Sonia Greene. Einige Jahre später einigten sich die getrennt lebenden Sonia Greene und Lovecraft auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde. Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. 1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung.

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